Detainee Appeal on Custodial Sentence Execution Inadmissible Due to Failure to Exhaust Cantonal Remedies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a decision made by a regional authority concerning the execution of a prison sentence. The complainant, currently incarcerated, was required to provide a cost advance for the legal proceedings but indicated that he would do so after his release from prison. The tribunal clarified that the nature of the complaint, relating to the enforcement of penalties, falls under a specific type of legal remedy applicable in matters of criminal law, but noted that the decision in question had not come from the highest cantonal court, limiting the federal tribunal's jurisdiction to hear the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 78 Abs. 2 lit. b BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 67 BGG; Detainee Appeal on Custodial Sentence Execution Inadmissible Due to Failure to Exhaust Cantonal Remedies: The complainant, currently incarcerated, was required to provide a cost advance for the legal proceedings but indicated that he would do so after his release from prison. The tribunal clarified that the nature of the complaint, relating to the enforcement of penalties, falls under a specific type of legal remedy applicable in matters of criminal law, but noted that the decision in question had not come from the highest cantonal court, limiting the federal tribunal's jurisdiction to hear the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entered because it was filed against a cantonal decision that was not from the final cantonal instance, leading to non-admittance under the simplified procedure.
No court costs were imposed on the parties.
Cited to determine that the appeal could not be admitted for consideration under the simplified procedure as the decision was not from the last cantonal instance.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_146/2012
Urteil vom 27. März 2012
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Departement Volkswirtschaft und Inneres
des Kantons Aargau, Amt für Justizvollzug, Sektion Vollzugsdienste/Bewährungshilfe, Bahnhofplatz 3c, 5001 Aarau 1,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Vollzug der Freiheitsstrafe,
Beschwerde gegen die Verfügung des Departements Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau,
Amt für Justizvollzug, vom 17. Februar 2012.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Nachdem der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 27. Februar 2012 aufgefordert wurde, dem Bundesgericht spätestens am 19. März 2012 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen, teilte er mit, dass er den Vorschuss nach der Entlassung aus dem Gefängnis einzahlen werde (act. 14). Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben, weil die Beschwerde aus einem anderen Grund unzulässig ist.
2. Die Beschwerde richtet sich gegen eine Verfügung des Departements Volkswirtschaft und Inneres, Amt für Justizvollzug, des Kantons Aargau betreffend Vollzugsbefehl nach Verhaftung vom 17. Februar 2012. Da es um einen Entscheid über den Vollzug von Strafen und Massnahmen geht, kommt grundsätzlich nur die Beschwerde in Strafsachen in Betracht ( Art. 78 Abs. 2 lit. b BGG ). Gemäss Rechtsmittelbelehrung kann gegen die angefochtene Verfügung indessen beim Regierungsrat des Kantons Aargau eine Beschwerde im Sinne von § 50 ff. des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Aargau (VRPG) eingereicht werden. Dies wird vom Beschwerdeführer in Abrede gestellt (vgl. act. 6 S. 5). Mit der kantonalen Beschwerde können jedoch alle Mängel des Verfahrens und des angefochtenen Entscheids geltend gemacht werden (§ 52 VRPG), also auch die Verletzung von Grundrechten. Da der angefochtene Entscheid nicht von der letzten kantonalen Instanz gefällt wurde, ist in Anwendung von Art. 80 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. März 2012
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn