Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1451/2021 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Non-Payment of Advance Costs

Geschäftsnummer 6B_1451/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint seeking to initiate criminal proceedings for simple assault and unlawful detention. The regional public prosecutor's office in Bern-Mittelland discontinued the investigation on September 17, 2021. The complainant then appealed this decision to the higher court of the canton of Bern, which dismissed the appeal on October 12, 2021, insofar as it was admissible. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal. However, the complainant failed to pay the required advance on costs within the given deadlines, resulting in the Federal Tribunal not proceeding with the case. Additionally, the appeal did not meet the necessary justification requirements as per the Federal Tribunal regulations.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 47 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Non-Payment of Advance Costs: The regional public prosecutor's office in Bern-Mittelland discontinued the investigation on September 17, 2021. The complainant then appealed this decision to the higher court of the canton of Bern, which dismissed the appeal on October 12, 2021, insofar as it was admissible. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal. However, the complainant failed to pay the required advance on costs within the given deadlines, resulting in the Federal Tribunal not proceeding with the case. Additionally, the appeal did not meet the necessary justification requirements as per the Federal Tribunal regulations.

Schlagwörter

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Einstellung (einfache Körperverletzung und Freiheitsberaubung) Verlängerung der Beschwerdefrist Kostenvorschuss gesetzliche Verfahrensfrist Leistung des Kostenvorschusses Vorschuss Kontrollfrist gesetzliche Voraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by not entering into the merits due to the failure to pay the cost deposit, as per the procedure outlined in this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1451/2021

Urteil vom 11. Februar 2022

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellung (einfache Körperverletzung und Freiheitsberaubung); Verlängerung der Beschwerdefrist; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 12. Oktober 2021 (BK 21 443).

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1. Nach einer Strafanzeige stellte die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland das vom Beschwerdeführer angestrebte Strafverfahren wegen einfacher Körperverletzung und Freiheitsberaubung am 17. September 2021 ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern am 12. Oktober 2021 ab, soweit es darauf eintrat. Der Beschwerdeführer gelangt an das Bundesgericht.

2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 14. Dezember 2021 Frist bis zum 7. Januar 2022 sowie mit Verfügung vom 17. Januar 2022 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 31. Januar 2022 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, dies unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde ( Art. 62 Abs. 3 BGG ). Die mittels Gerichtsurkunden versandten Verfügungen konnten zugestellt werden. Da der Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht einging und der Beschwerdeführer auch sonst nicht reagierte, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deshalb unzulässig, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht im Geringsten entspricht. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass eine Fristerstreckung zur (ergänzenden) Beschwerdebegründung nicht in Betracht kommt; die Beschwerdefrist ist eine gesetzlich bestimmte Frist, die nicht erstreckt werden kann ( Art. 47 BGG ).

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Februar 2022

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill