Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Non-Payment of Advance Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint seeking to initiate criminal proceedings for simple assault and unlawful detention. The regional public prosecutor's office in Bern-Mittelland discontinued the investigation on September 17, 2021. The complainant then appealed this decision to the higher court of the canton of Bern, which dismissed the appeal on October 12, 2021, insofar as it was admissible. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal. However, the complainant failed to pay the required advance on costs within the given deadlines, resulting in the Federal Tribunal not proceeding with the case. Additionally, the appeal did not meet the necessary justification requirements as per the Federal Tribunal regulations.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 47 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Non-Payment of Advance Costs: The regional public prosecutor's office in Bern-Mittelland discontinued the investigation on September 17, 2021. The complainant then appealed this decision to the higher court of the canton of Bern, which dismissed the appeal on October 12, 2021, insofar as it was admissible. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal. However, the complainant failed to pay the required advance on costs within the given deadlines, resulting in the Federal Tribunal not proceeding with the case. Additionally, the appeal did not meet the necessary justification requirements as per the Federal Tribunal regulations.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by not entering into the merits due to the failure to pay the cost deposit, as per the procedure outlined in this article.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1451/2021
Urteil vom 11. Februar 2022
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung (einfache Körperverletzung und Freiheitsberaubung); Verlängerung der Beschwerdefrist; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 12. Oktober 2021 (BK 21 443).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Nach einer Strafanzeige stellte die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland das vom Beschwerdeführer angestrebte Strafverfahren wegen einfacher Körperverletzung und Freiheitsberaubung am 17. September 2021 ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern am 12. Oktober 2021 ab, soweit es darauf eintrat. Der Beschwerdeführer gelangt an das Bundesgericht.
2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 14. Dezember 2021 Frist bis zum 7. Januar 2022 sowie mit Verfügung vom 17. Januar 2022 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 31. Januar 2022 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, dies unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde ( Art. 62 Abs. 3 BGG ). Die mittels Gerichtsurkunden versandten Verfügungen konnten zugestellt werden. Da der Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht einging und der Beschwerdeführer auch sonst nicht reagierte, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deshalb unzulässig, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht im Geringsten entspricht. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass eine Fristerstreckung zur (ergänzenden) Beschwerdebegründung nicht in Betracht kommt; die Beschwerdefrist ist eine gesetzlich bestimmte Frist, die nicht erstreckt werden kann ( Art. 47 BGG ).
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Februar 2022
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill