Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a decision from the Appenzell Ausserrhoden Court regarding a parking fine. The individual was required to pay a legal advance fee by a set deadline to have their appeal considered by the Federal Court. However, despite being notified, the individual failed to submit the fee within the prescribed timeframe. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal due to the non-compliance with the advance fee requirement, and the individual was held responsible for the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance: The individual was required to pay a legal advance fee by a set deadline to have their appeal considered by the Federal Court. However, despite being notified, the individual failed to submit the fee within the prescribed timeframe. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal due to the non-compliance with the advance fee requirement, and the individual was held responsible for the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not accepted (non-entrée en matière) based on this procedural provision concerning failure to pay the cost advance.
The court imposed the court costs on the appellant in the final order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1433/2016
Urteil vom 28. Februar 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell A.Rh., Schützenstrasse 1A, 9100 Herisau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einsprache gegen Strafbefehl (Parkbusse), Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, vom 28. November 2016.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 4. und 31. Januar 2017 eine Frist und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist angesetzt bis zum 16. Februar 2017, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Obwohl beide Verfügungen gemäss Rückschein zugestellt werden konnten, ging der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht ein. Indessen hat nach Art. 62 Abs. 1 BGG grundsätzlich jede Person, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss zu leisten. Dass der Beschwerdeführer mit dem angefochtenen Entscheid nicht einverstanden ist und er den Vorinstanzen "Amtsanmassung oder ungetreue Amtsführung" vorwirft, befreit ihn nicht von der Kostenvorschusspflicht. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer auferlegt ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Februar 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill