Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1412/2020 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Failure to Pay Cost Advance and Lack of Substantiation

Geschäftsnummer 6B_1412/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A plaintiff filed a criminal complaint with the Swiss Federal Tribunal against a judgment from the High Court of the Canton of Zug, which involved multiple charges of insult and coercion. The plaintiff was required to pay an advance fee of CHF 800, and despite multiple reminders and a final deadline, the fee was not paid. Consequently, the Swiss Federal Tribunal could not proceed with the complaint as the plaintiff failed to meet the financial requirement for the case to be reviewed. Additionally, the complaint did not satisfy the legal reasoning requirements necessary for the court to consider it.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Pay Cost Advance and Lack of Substantiation: The plaintiff was required to pay an advance fee of CHF 800, and despite multiple reminders and a final deadline, the fee was not paid. Consequently, the Swiss Federal Tribunal could not proceed with the complaint as the plaintiff failed to meet the financial requirement for the case to be reviewed. Additionally, the complaint did not satisfy the legal reasoning requirements necessary for the court to consider it.

Schlagwörter

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Mehrfache Beschimpfung, Nötigung Nichteintreten Kostenvorschuss Ansetzung einer Nachfrist Beschwerdelegitimation Eilvorabentscheidungsverfahren nachträglicher Rechtsvorschlag formelle Verfahrenseinstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural rule.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided to waive the imposition of costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1412/2020

Urteil vom 27. August 2021

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitender Oberstaatsanwalt,

An der Aa 4, 6300 Zug,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mehrfache Beschimpfung, Nötigung; Nichteintreten,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Strafabteilung, vom 26. Oktober 2020 (S 2019 39).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer erhob Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 26. Oktober 2020.

2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).

3. Dem Beschwerdeführer wurde mit elektronisch und postalisch versandten Verfügungen Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses von Fr. 800.-- angesetzt. Ebenso wurde ihm mit elektronisch und postalisch versandten Verfügungen die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Bezahlung des Kostenvorschusses angesetzt, letztmalig im Sinne einer Notfrist bis zum 16. August 2021, unter der Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (vgl. Art. 62 Abs. 3 BGG ). Soweit die elektronisch und postalisch mit Rückschein versandten Verfügungen nicht zugestellt werden konnten, gelten sie dennoch als zugestellt ( Art. 44 Abs. 2 BGG ), weil der Beschwerdeführer mit Zustellungen rechnen musste. Da der Kostenvorschuss auch innert der Notfrist nicht einging, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG androhungsgemäss nicht einzutreten.

4. Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deswegen unzulässig, weil sie den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht zu genügen vermag ( Art. 42 Abs. 2 BGG , Art. 106 Abs. 2 BGG ).

5. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Von einer Kostenauflage kann ausnahmsweise abgesehen werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Strafabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. August 2021

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill