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6B_1412/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court on Appeal Admissibility Due to Missed Deadline and Absence

Geschäftsnummer 6B_1412/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a penal order issued by a district authority after failing to attend the main hearing at the first instance. The upper court dismissed the individual's subsequent complaint due to a missed deadline and indicated that even if they had been accepted, it would likely have been rejected as the individual had absented themselves without valid excuse. The individual's appeal to the Federal Tribunal primarily addresses the missed deadlines and absence but failed to meet the necessary legal requirements for a valid appeal, leading to the dismissal of the case without further costs.

Legislator-Regeste

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Art. 356 Abs. 4 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 90 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Federal Supreme Court on Appeal Admissibility Due to Missed Deadline and Absence: The upper court dismissed the individual's subsequent complaint due to a missed deadline and indicated that even if they had been accepted, it would likely have been rejected as the individual had absented themselves without valid excuse. The individual's appeal to the Federal Tribunal primarily addresses the missed deadlines and absence but failed to meet the necessary legal requirements for a valid appeal, leading to the dismissal of the case without further costs.

Schlagwörter

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Einsprache gegen Strafbefehl Fristversäumnis willkürliche Beweiswürdigung verspätete Beweismittel Rechtsverzögerung Unterbrechung der Verjährung verspätete Kündigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not entered upon according to the simplified procedure established by this article.

Art. 66 al. 1 LTF

No court costs were imposed, although the article standardly governs the imposition of costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1412/2016

Urteil vom 23. Dezember 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber Held.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Statthalteramt des Bezirkes Winterthur,

Lindstrasse 8, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Einsprache gegen Strafbefehl,

Beschwerde gegen die Verfügung des

Obergerichts des Kantons Zürich,

III. Strafkammer, vom 21. November 2016.

Erwägungen:

1. Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 21. November 2016 auf eine von X.________ erhobene Beschwerde infolge Fristversäumnis nicht ein. Es wies in seiner Verfügung zudem darauf hin, dass die Beschwerde im Eintretensfall abzuweisen wäre, da X.________ der erstinstanzlichen Hauptverhandlung unentschuldigt ferngeblieben sei und das Bezirksgericht Winterthur zu Recht festgestellt habe, dass seine gegen den Strafbefehl des Stadthalteramtes des Bezirks Winterthur erhobene Einsprache als zurückgezogen gelte (vgl. Art. 356 Abs. 4 StPO ).

2. In der Eingabe ans Bundesgericht vom 7. Dezember 2016 äussert sich X.________ zum Fristversäumnis im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren und zum Fernbleiben von der erstinstanzlichen Hauptverhandlung nicht. Damit genügt seine Eingabe den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht, wonach in einer Beschwerde unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen ist, inwieweit dieser nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll. Die von ihm gerügte willkürliche Beweiswürdigung des Stadthalteramtes war nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids und vom Bundesgericht demnach nicht zu überprüfen (vgl. Art. 80 Abs 1, Art. 90 BGG ).

3. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden, womit sich das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos erweist.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. Dezember 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Held