Appeal Dismissed for Untimely Filing and Insufficient Content
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a decision made by the criminal division of the Bernese Obergericht, concerning the refusal to initiate proceedings for a fraud claim. The complainant sought an extension of the deadline for filing an appeal, citing a lack of appropriate legal representation. However, the tribunal indicated that the extension request could not be granted due to statutory limitations on appeal deadlines and found that the complaint did not meet the necessary legal standards, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Filing and Insufficient Content: The complainant sought an extension of the deadline for filing an appeal, citing a lack of appropriate legal representation. However, the tribunal indicated that the extension request could not be granted due to statutory limitations on appeal deadlines and found that the complaint did not meet the necessary legal standards, leading to the dismissal of the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning regarding the lack of proper justification in the submission.
The appeal was not admitted to proceedings based on this procedural article due to insufficient content.
Cited in the reasoning regarding the lack of a formal request in the submission.
Cited in the reasoning to deny the request for an extension of the statutory appeal deadline.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_139/2015
Urteil vom 2. März 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Betrug),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 23. Dezember 2014.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Obwohl gemäss ausdrücklicher Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids eine Beschwerde ans Bundesgericht innert 30 Tagen eingereicht sein muss, wendet sich der Beschwerdeführer unmittelbar vor Ablauf der Frist ans Bundesgericht und ersucht um eine Fristerstreckung, da ihm bis dato die geeignete juristische Vertretung fehle. Die Frist von Art. 100 BGG ist indessen eine gesetzliche, die nicht erstreckt werden kann ( Art. 47 Abs. 1 BGG ). Folglich muss das Gesuch um Fristerstreckung abgewiesen werden. Da die Eingabe des Beschwerdeführers im Übrigen keinen Antrag und keine Begründung enthält, genügt sie den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Folglich ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Das Gesuch um Erstreckung der Beschwerdefrist wird abgewiesen.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. März 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill