Dismissal of Appeal for Failure to Pay Advance Cost Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against a decision made by the Cantonal Court regarding attempted coercion and unauthorized self-help. The individual was instructed to pay a deposit for court costs, which they refused, asserting that others were responsible for the expenses. Despite being given a deadline to submit the required deposit, the individual did not comply. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint due to the failure to pay the deposit and imposed court costs on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 62 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Pay Advance Cost Deposit: The individual was instructed to pay a deposit for court costs, which they refused, asserting that others were responsible for the expenses. Despite being given a deadline to submit the required deposit, the individual did not comply. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint due to the failure to pay the deposit and imposed court costs on the individual.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed as the procedural basis for dismissing the appeal because the required deposit was not paid.
Used to impose court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_139/2011
Urteil vom 29. April 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Versuchte Nötigung, unerlaubte Selbsthilfe; Rückzug der Berufung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 21. Februar 2011.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 1. März 2011 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 22. März 2011 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen. Am 6. März teilte er mit, er bezahle den Vorschuss nicht, denn es seien andere, die die Kosten zu übernehmen hätten. Mit Schreiben vom 7. März 2011 hielt das Bundesgericht am Kostenvorschuss fest. Weil dieser in der Folge innert Frist nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 28. März 2011 die in Art. 62 Abs. 3 BGG vorgeschriebene Nachfrist bis zum 15. April 2011 angesetzt, um den Kostenvorschuss einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Am 1. April 2011 hielt der Beschwerdeführer daran fest, dass er keinen Vorschuss bezahle, weil das Recht auf seiner Seite sei. Indessen sieht Art. 62 BGG ausdrücklich vor, dass grundsätzlich jeder, der das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss leisten muss. Dies gilt auch für den Beschwerdeführer. Weil der Vorschuss auch innert der Nachfrist nicht einging, ist androhungsgemäss auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. April 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre C. Monn