Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Exhaust Cantonal Remedies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal against a decision made by the Justice Department of a Swiss canton regarding the denial of conditional release from a measure. The appeal was filed by an individual who contested the refusal for early release, as outlined under the applicable criminal law provisions. The court noted that the challenged decision was not final, as there was an option for the appellant to pursue a cantonal appeal. Consequently, the Federal Tribunal determined that it could not hear the complaint as it did not meet the criteria for immediate consideration. Additionally, the request for free legal assistance was rejected due to the appeal being deemed without merit. The appellant was also ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62d Abs. 1 StGB, Art. 78 Abs. 2 lit. b BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Exhaust Cantonal Remedies: The appeal was filed by an individual who contested the refusal for early release, as outlined under the applicable criminal law provisions. The court noted that the challenged decision was not final, as there was an option for the appellant to pursue a cantonal appeal. Consequently, the Federal Tribunal determined that it could not hear the complaint as it did not meet the criteria for immediate consideration. Additionally, the request for free legal assistance was rejected due to the appeal being deemed without merit. The appellant was also ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was dismissed by non-admission with simplified procedure.
The request for legal aid was rejected based on this article.
Costs were imposed on the appellant based on this article.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_139/2009/sst
Urteil vom 26. Februar 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Justizdepartement des Kantons Basel-Stadt,
Amt für Justizvollzug, Strafvollzug, Rheinsprung 16/18, 4001 Basel.
Gegenstand
Prüfung der bedingten Entlassung
( Art. 62d Abs. 1 StGB ),
Beschwerde gegen den Entscheid des Amts für Justizvollzug des Kantons Basel-Stadt, Strafvollzug,
vom 11. Februar 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid betreffend die Verweigerung der bedingten Entlassung aus einer Massnahme ist die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht gegeben ( Art. 78 Abs. 2 lit. b BGG ). In deren Rahmen kann auch die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden. Die als staatsrechtliche Beschwerde bezeichnete Eingabe ist folglich als Beschwerde im Sinne von Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen.
Wie sich aus der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids ergibt, ist dagegen ein kantonaler Rekurs möglich. Der angefochtene Entscheid ist somit nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG . Dass der Beschwerdeführer die Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids beachten sollte, ist ihm im Übrigen seit dem Urteil 6A.108/2008 vom 11. Dezember 2006, welches ebenfalls die Verweigerung einer bedingten Entlassung betraf, bekannt (E. 2). Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Amt für Justizvollzug des Kantons Basel-Stadt, Strafvollzug, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. Februar 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn