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6B_1357/2019 KI-generiert

Litigant fails to meet justification requirements for appeal regarding procedural costs.

Geschäftsnummer 6B_1357/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual sought to appeal a decision by the Cantonal Court of Bern, which had denied a request to waive or defer procedural costs related to several earlier court decisions. The appellant argued for a significant reduction of what he deemed was improperly imposed costs, or alternatively, for the approval of installment payments. Additionally, he indirectly requested a review of two specific previous proceedings. However, the court found his appeal did not meet the necessary justification requirements to demonstrate how the previous ruling would have violated the law. Consequently, the appeal was dismissed, with the court choosing not to impose additional costs on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Litigant fails to meet justification requirements for appeal regarding procedural costs: The appellant argued for a significant reduction of what he deemed was improperly imposed costs, or alternatively, for the approval of installment payments. Additionally, he indirectly requested a review of two specific previous proceedings. However, the court found his appeal did not meet the necessary justification requirements to demonstrate how the previous ruling would have violated the law. Consequently, the appeal was dismissed, with the court choosing not to impose additional costs on the appellant.

Schlagwörter

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Kostenerlass Nichteintreten Erlass von Verfahrenskosten Prozessvoraussetzung Zahlungsaufschub Revisionsverfahren ungenügender Nachweis der Gesundheitsverschlechterung Konkursverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not entertained (no entry into proceedings) based on this procedural rule.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision dispensed with imposing costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1357/2019

Urteil vom 6. Januar 2020

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen.

Gegenstand

Kostenerlass; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 16. Oktober 2019 (BK 19 433 MOR).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer ersuchte am 7. Oktober 2019 um Erlass, eventualiter Stundung der ihm mit Beschlüssen des Obergerichts des Kantons Bern vom 17. August 2018 (BK 18 233), 19. Februar 2019 (BK 19 68), 15. März 2019 (BK 19 56+57), 14. November 2014 (BK 14 347) und 6. Juni 2014 (BK 14 183) auferlegten Verfahrenskosten. Die Vorinstanz wies das Gesuch mit Verfügung vom 16. Oktober 2019 ab.

Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht. Er beantragt eine "deutliche Reduktion der unzulässig auferlegten Kosten", eventualiter eine Stundung oder Ratenzahlungen. Er ersucht weiter sinngemäss um Revision der Verfahren BK 19 68 und BK 19 231 MOR.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, wobei für die Anfechtung des Sachverhalts qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG ).

3. Die Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Vor Bundesgericht kann es nur noch um die Frage gehen, ob die Vorinstanz das Gesuch um Erlass bzw. eventualiter Stundung zu Unrecht abgelehnt hat. Soweit der Beschwerdeführer in seiner Eingabe auf die Erwägungen der Vorinstanz, wenn überhaupt, am Rande eingeht, erschöpfen sich seine Ausführungen in einer rein appellatorischen Kritik an den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen. Die blosse Behauptung, die Anträge hinreichend begründet zu haben, genügt nicht. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, inwieweit die angefochtene Verfügung gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Januar 2020

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill