Petitioner's Appeal on Procedural Cost Waiver Dismissed for Lack of Legal Argument
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a request for remission, or alternatively, deferral of procedural costs imposed by a decision of the Bern Cantonal Court on March 29, 2019. The request was denied by the lower court on October 16, 2019. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal, but the arguments presented were found to be irrelevant and unrelated to the question of whether the lower court had wrongly rejected the request for remission or deferral. Consequently, due to a lack of substantiated reasoning, the appeal did not proceed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Appeal on Procedural Cost Waiver Dismissed for Lack of Legal Argument: The request was denied by the lower court on October 16, 2019. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal, but the arguments presented were found to be irrelevant and unrelated to the question of whether the lower court had wrongly rejected the request for remission or deferral. Consequently, due to a lack of substantiated reasoning, the appeal did not proceed.
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KI-generiertThe appeal was dismissed in a simplified procedure due to obvious deficiency in justification.
The decision orders that no costs (Kosten) shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1355/2019
Urteil vom 6. Januar 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen.
Gegenstand
Kostenerlass; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 16. Oktober 2019 (BK 19 431 MOR).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer ersuchte am 7. Oktober 2019 um Erlass, eventualiter Stundung der ihm mit Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 29. März 2019 (BK 19 69) auferlegten Verfahrenskosten. Die Vorinstanz wies das Gesuch mit Verfügung vom 16. Oktober 2019 ab.
Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, wobei für die Anfechtung des Sachverhalts qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG ).
3. Es kann nur um die Frage gehen, ob die Vorinstanz das Gesuch um Erlass bzw. eventualiter Stundung zu Unrecht abgelehnt hat. Damit befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Seine Ausführungen sind samt und sonders nicht sachbezogen. Der eingereichten Beschwerdeschrift lässt sich nicht im Ansatz entnehmen, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrer Verfügung Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben könnte. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. Januar 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill