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6B_135/2016 KI-generiert

Failure to Pay Cost Advance Leads to Non-Entry of Appeal

Geschäftsnummer 6B_135/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the individual filed a complaint against a decision made by the court of a canton regarding the non-admittance of her appeal. The appeal was dismissed because she failed to pay the required advance costs within the stipulated deadlines provided by the court. Despite the court's issuance of reminders and additional deadlines for the payment, she did not submit the necessary payment. Consequently, the court ruled to not entertain her appeal and imposed the legal costs on her.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance Leads to Non-Entry of Appeal: The appeal was dismissed because she failed to pay the required advance costs within the stipulated deadlines provided by the court. Despite the court's issuance of reminders and additional deadlines for the payment, she did not submit the necessary payment. Consequently, the court ruled to not entertain her appeal and imposed the legal costs on her.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme infolge Nichtleisten der Sicherheit Kostenvorschuss Vorschuss verspätete Gebührenzahlung Kostenauflage Eilvorabentscheidungsverfahren Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used because the appeal was not admitted due to failure to pay the required cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposes the court costs on the appellant because the appeal was not admitted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_135/2016

Urteil vom 11. Mai 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Oberholzer, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme infolge Nichtleisten der Sicherheit,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 28. Januar 2016.

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführerin wurden mit Verfügungen vom 4. Februar und 9. März 2016 eine Frist und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist angesetzt bis zum 8. April 2016, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Obwohl die Beschwerdeführerin beide Verfügungen erhielt, ging der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Mai 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Oberholzer

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill