Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_135/2010 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Due to Missed Submission Deadline

Geschäftsnummer 6B_135/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a complainant sought to challenge a decision made by the Criminal Court of Aargau regarding a legal matter. The complainant filed an application to extend the deadline for submitting his appeal, which was originally due to be filed within 30 days of the decision being communicated. However, the extension request was denied, and the complainant ultimately failed to submit his appeal within the necessary timeframe, as his submission was only received after the deadline had passed. Consequently, the Federal Tribunal ruled that it could not consider the complaint due to the late submission. The court also imposed costs on the complainant for the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Appeal Due to Missed Submission Deadline: The complainant filed an application to extend the deadline for submitting his appeal, which was originally due to be filed within 30 days of the decision being communicated. However, the extension request was denied, and the complainant ultimately failed to submit his appeal within the necessary timeframe, as his submission was only received after the deadline had passed. Consequently, the Federal Tribunal ruled that it could not consider the complaint due to the late submission. The court also imposed costs on the complainant for the proceedings.

Schlagwörter

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Wiederaufnahmegesuch Fristversäumnis Verspätungsausschluss Verhandlungsverschiebung verspätetes Asylgesuch Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Untätigkeitsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Applied to dismiss the appeal without entering into its merits (non-entry into proceedings).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_135/2010

Urteil vom 16. Februar 2010

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Wiederaufnahmegesuch,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 7. Dezember 2009 (SST.2009.193 / SG / DH).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids dem Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Der angefochtene Entscheid wurde der Schwester des sich in Kroatien befindenden Beschwerdeführers am 12. Dezember 2009 rechtsgültig zugestellt. Dem Beschwerdeführer, der am 30. Dezember 2009 ein Gesuch um Erstreckung der Beschwerdefrist gestellt hatte, wurde mit Schreiben vom 7. Januar 2010 unter Hinweis auf Art. 47 Abs. 1 BGG mitgeteilt, dass die Erstreckung einer gesetzlichen Frist nicht in Betracht komme. In seinem Fall laufe die Frist wegen des Stillstands über Weihnachten indessen erst am 27. Januar 2010 ab, weshalb die Beschwerde spätestens an diesem Tag beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden müsse ( Art. 48 Abs. 1 BGG ). Der Beschwerdeführer brachte nun seine Eingabe zwar am 26. Januar 2010 in Kroatien auf die Post. Die Sendung erreichte die schweizerische Post indessen erst am 2. Februar 2010. Folglich hat der Beschwerdeführer die Beschwerdefrist nicht eingehalten. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Februar 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn