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6B_1341/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court: Refusal to Review Appeal on Penal Order Due to Defective Briefing

Geschäftsnummer 6B_1341/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual appealing a decision made by the Superior Court of a Swiss canton regarding accusations of insult and defamation. The Superior Court dismissed the appeal due to the appellant's failure to submit a compliant appeal brief within the established timeframe. The appellant subsequently lodged an appeal with the Swiss Federal Tribunal, seeking to be acquitted of the accusations and requesting free legal assistance, which was contingent upon the merits of his case. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary legal criteria and lacked substantive engagement with the initial ruling, resulting in the dismissal of the appeal and the rejection of the request for free legal aid.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 i.V.m, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court: Refusal to Review Appeal on Penal Order Due to Defective Briefing: The Superior Court dismissed the appeal due to the appellant's failure to submit a compliant appeal brief within the established timeframe. The appellant subsequently lodged an appeal with the Swiss Federal Tribunal, seeking to be acquitted of the accusations and requesting free legal assistance, which was contingent upon the merits of his case. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary legal criteria and lacked substantive engagement with the initial ruling, resulting in the dismissal of the appeal and the rejection of the request for free legal aid.

Schlagwörter

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materielle Überprüfung üble Nachrede Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Fragepflicht Strafverfügung Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed because the requirements for the statement of reasons were not met, leading to non-admission under this article.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The application for free legal aid was rejected because the legal claims were hopeless.

Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 2 BGG

The costs were imposed on the appellant at a reduced rate.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1341/2016

Urteil vom 3. Januar 2017

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber Held.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Strafbefehl (Beschimpfung, üble Nachrede), Wiederherstellung der Einsprachefrist,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 18. Oktober 2016.

Erwägungen:

1. Das Obergericht des Kantons Solothurn trat am 18. Oktober 2016 auf eine Beschwerde von X.________ nicht ein, weil dieser innert der ihm angesetzten Nachfrist unter Androhung der Säumnisfolgen keine den gesetzlichen Anforderungen genügende Beschwerdeschrift eingereicht habe.

2. X.________ gelangt mit Eingaben vom 20. November und 24. Dezember 2016 ans Bundesgericht und beantragt sinngemäss, er sei vom Vorwurf der "Beschimpfung und üblen Nachrede" freizusprechen. Er ersucht mit Schreiben vom 24. Dezember 2016 (implizit) um unentgeltliche Rechtspflege, weshalb auf den verlangten Kostenvorschuss von Fr. 800. - verzichtet wird.

3. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll.

Diesen Anforderungen genügen die Eingaben des Beschwerdeführers nicht. Er setzt sich mit den Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheids inhaltlich nicht auseinander. Seine Ausführungen erschöpfen sich in pauschaler und über weite Strecken unsachlicher Kritik, aus "rassistisch-nazistisch-parasitische Ideologie" diskriminiert zu werden. Ob und inwieweit der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzen soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Das (implizite) Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdeführer sind reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Januar 2017

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Held