Complainant v. Public Prosecutor's Office (Refusal to Open Criminal Investigation)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns an appeal to the Swiss Federal Tribunal following the decision of the Obergericht des Kantons Bern, which upheld the decision of the Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland not to pursue a criminal investigation into allegations of fraud and abuse of authority. The appellant's complaint was dismissed by the Obergericht as inadmissible, prompting an appeal to the Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal found the appellant's submission did not meet the necessary legal criteria for a legitimate appeal as it failed to specify how the previous decision violated the law or engaged the appellant's civil claims. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the case due to lack of substantiated arguments and proper standing as a private claimant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Complainant v. Public Prosecutor's Office (Refusal to Open Criminal Investigation): The appellant's complaint was dismissed by the Obergericht as inadmissible, prompting an appeal to the Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal found the appellant's submission did not meet the necessary legal criteria for a legitimate appeal as it failed to specify how the previous decision violated the law or engaged the appellant's civil claims. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the case due to lack of substantiated arguments and proper standing as a private claimant.
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KI-generiertThe appeal was dismissed (not entered upon) based on this procedural provision due to lack of sufficient substantiation.
The appellant's financial situation was considered when determining the amount of court costs imposed.
The appellant was ordered to pay court costs due to the outcome of the procedure.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1327/2020
Urteil vom 21. Dezember 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Betrug, Amtsmissbrauch etc.); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen,
vom 12. November 2020 (BK 20 431).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland nahm am 28. September 2020 eine Strafuntersuchung gegen die vom Beschwerdeführer Beschuldigten nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Beschluss vom 12. November 2020 ab, soweit es darauf eintrat.
Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen an das Bundesgericht.
2. In einer Beschwerde an das Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser gegen das Recht verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Das Bundesgericht prüft insbesondere die Verletzung von Grundrechten (z.B. Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung) nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde begründet worden ist ( Art. 106 Abs. 2 BGG ).
Gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ist die Privatklägerschaft zur Beschwerde in Strafsachen nur berechtigt, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG).
3. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG ). Daraus ergibt sich nicht, dass und inwiefern der angefochtene Beschluss, mit dem die Vorinstanz die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft schützt, verfassungs- oder bundesrechtswidrig sein könnte. Der Verweis auf die Beschwerdeschrift an die Vorinstanz reicht als Begründung einer Beschwerde nicht aus. Die Begründung muss in der Beschwerde selbst enthalten sein ( BGE 143 II 283 E. 1.2.3). Zudem äussert sich der Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise zu seiner Legitimation als Privatkläger. Auf die Beschwerde ist mangels tauglicher Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Bei diesem Verfahrensausgang ist der Beschwerdeführer kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seiner finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Dem Beschwerdeführer werden Gerichtskosten in Höhe von Fr. 500.- auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Dezember 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill