False accusation prosecution refusal; standing and substantiation of civil claims under Art. 81 BGG.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) dismissed the appellant's criminal-law appeal and declared it inadmissible, affirming the lower court's decision and ordering the appellant to pay CHF 800 in court costs. The case concerned the appellant's challenge to a non-commencement of criminal proceedings (Nichtanhandnahme) for false accusation and defamation, following the denial of his complaint by the Bern Cantonal Obergericht. The Court held the appeal failed to meet procedural requirements under Articles 42(2) and 81(1)(b)(5) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as the appellant did not demonstrate his standing as a private claimant by showing how the decision could affect his civil claims, nor did he engage with the Obergericht's reasoning, despite being given explicit notice and an opportunity to supplement his submissions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 42 BGG; False accusation prosecution refusal; standing and substantiation of civil claims under Art. 81 BGG: The case concerned the appellant's challenge to a non-commencement of criminal proceedings (Nichtanhandnahme) for false accusation and defamation, following the denial of his complaint by the Bern Cantonal Obergericht. The Court held the appeal failed to meet procedural requirements under Articles 42(2) and 81(1)(b)(5) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as the appellant did not demonstrate his standing as a private claimant by showing how the decision could affect his civil claims, nor did he engage with the Obergericht's reasoning, despite being given explicit notice and an opportunity to supplement his submissions.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the dispositive orders to declare the appeal inadmissible for failure to meet the legal requirements for reasoning.
Cited in the dispositive orders to declare the appeal inadmissible because the appellant failed to demonstrate standing as a private claimant.
Cited in the dispositive orders as the procedural basis for declaring the appeal inadmissible without a full hearing.
Cited in the dispositive orders to impose court costs on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1318/2018
Urteil vom 31. Januar 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (falsche Anschuldigung); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 27. November 2018 (BK 18 333).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mitteland nahm am 24. Juli 2018 das vom Beschwerdeführer angestrebte Strafverfahren wegen falscher Anschuldigung evt. Ehrverletzung nicht an die Hand. Die dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Beschluss vom 27. November 2018 ab.
Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.
2. Die Beschwerde in Strafsachen muss ein Begehren und eine Begründung enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Beschwerdebegründung ist in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
Die Privatklägerschaft ist bei einer Nichtanhandnahme zur Beschwerde in Strafsachen nur legitimiert, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (vgl. Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Sie muss im Verfahren vor Bundesgericht darlegen, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann ( BGE 141 IV 1 E. 1.1).
3. Die Beschwerde genügt nicht den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 und Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Der Beschwerdeführer äussert sich in seinen Eingaben vom 17. Dezember 2018 und 11. Januar 2019 weder zu seiner Beschwerdelegitimation, noch setzt er sich mit den Erwägungen des Obergerichts auseinander, obschon das Bundesgericht ihn am 20. Dezember 2018 ausdrücklich auf die gesetzlichen Begründungsanforderungen an eine Beschwerde in Strafsachen aufmerksam machte und ihn darauf hinwies, die Beschwerde in diesem Sinne bis zum Ablauf der Beschwerdefrist ergänzen zu können. Inwiefern der angefochtene Beschluss verfassungs- oder rechtswidrig sein könnte, ergibt sich aus den Beschwerdeeingaben des Beschwerdeführers nicht. Darauf ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Der Beschwerdeführer trägt die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. Januar 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill