Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1316/2017 KI-generiert

Complainant v. Federal Supreme Court (Timeliness of Appeal)

Geschäftsnummer 6B_1316/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A legal case was submitted to the Swiss Federal Tribunal concerning the non-prosecution of allegations related to defamation and insult. The case arose from a decision made by the Bern Cantonal Court's chamber for criminal matters, which was challenged by an individual. The individual filed a complaint, but the tribunal determined that the appeal was not submitted in a timely manner, as it exceeded the statutory 30-day deadline for filing after the decision was communicated. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the appeal, also noting that it failed to meet the necessary requirements for substantiation.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Complainant v. Federal Supreme Court (Timeliness of Appeal): The case arose from a decision made by the Bern Cantonal Court's chamber for criminal matters, which was challenged by an individual. The individual filed a complaint, but the tribunal determined that the appeal was not submitted in a timely manner, as it exceeded the statutory 30-day deadline for filing after the decision was communicated. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the appeal, also noting that it failed to meet the necessary requirements for substantiation.

Schlagwörter

KI-generiert
gesetzliche Voraussetzungen üble Nachrede gesetzliche Verfahrensfrist Revisionsgrund Begründung in der Sache Beleidigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 100 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning (Erw. 1) regarding the filing deadline, but not explicitly in the dispositive orders.

Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning (Erw. 1) regarding insufficient grounds, but not explicitly in the dispositive orders.

Art. 108 BGG

The appeal was declared inadmissible by simplified procedure.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning (Erw. 1) regarding insufficient grounds, but not explicitly in the dispositive orders.

Art. 47 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning (Erw. 1) regarding the non-extendability of the deadline, but not explicitly in the dispositive orders.

Art. 48 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning (Erw. 1) to justify the late filing, but not explicitly in the dispositive orders.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid became void ('gegenstandslos') due to the decision not to enter proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1316/2017

Urteil vom 20. November 2017

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Beschimpfung, Ehrverletzung resp. üble Nachrede), Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 5. Oktober 2017 (BK 17 249).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Eine Beschwerde in Strafsachen ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Bei der 30-tägigen Beschwerdefrist handelt es sich um eine gesetzliche Frist, die nicht erstreckt werden kann ( Art. 47 Abs. 1 BGG ), weshalb dem Ersuchen um Fristerstreckung nicht entsprochen werden kann. Der vorinstanzliche Beschluss wurde dem Beschwerdeführer am 16. Oktober 2017 zugestellt. Dass die Zustellung nicht ordnungsgemäss erfolgte, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Die 30-tägige Beschwerdefrist begann folglich am 17. Oktober 2017 zu laufen und endete am 15. November 2017. Die erst am 16. und 17. November 2017, inklusive Beilagen, der Post übergebene Beschwerde ist demnach verspätet (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Im Übrigen wäre auf die Beschwerde auch deshalb nicht einzutreten, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht.

2. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird gegenstandslos.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. November 2017

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill