Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_13/2010 KI-generiert

Probation Extension for Refusal of Psychiatric Treatment

Geschäftsnummer 6B_13/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who challenged the extension of a probation period by two and a half years, which was originally set for five years. This extension was imposed due to the individual's failure to comply with a directive to seek treatment for a paranoid personality disorder and a delusional disorder, and to provide written evidence of this compliance to the local prosecutor's office every six months. The extension was based on a phone call from the individual to the prosecutor's office in which he explicitly refused to comply with the treatment directive. The court examined the individual's claims regarding his lack of knowledge about treatment options, but ultimately found that these arguments did not substantiate a challenge to the factual determination of his refusal to comply. Consequently, the court did not consider the appeal further.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 9 BV, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Probation Extension for Refusal of Psychiatric Treatment: This extension was imposed due to the individual's failure to comply with a directive to seek treatment for a paranoid personality disorder and a delusional disorder, and to provide written evidence of this compliance to the local prosecutor's office every six months. The extension was based on a phone call from the individual to the prosecutor's office in which he explicitly refused to comply with the treatment directive. The court examined the individual's claims regarding his lack of knowledge about treatment options, but ultimately found that these arguments did not substantiate a challenge to the factual determination of his refusal to comply. Consequently, the court did not consider the appeal further.

Schlagwörter

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Verlängerung der Probezeit psychiatrische Behandlung wahnhafte Störung Verlängerung der therapeutischen Massnahme Zahlungsbefehl Haftverlängerung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by inadmissibility under this simplified procedure.

Art. 65 Abs. 2 BGG

The court took the appellant's financial situation into account when setting the court fee.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_13/2010

Urteil vom 14. Januar 2010

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X._________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Verlängerung der Probezeit,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 26. November 2009 (SST.2009.157).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass eine Probezeit von fünf Jahren um zweieinhalb Jahre verlängert wurde, weil er einer Weisung, sich der Behandlung einer paranoiden Persönlichkeitsstörung und einer wahnhaften Störung zu unterziehen und sich darüber halbjährlich schriftlich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau auszuweisen, nicht nachgekommen war. Die Verlängerung der Probezeit stützt sich auf eine telefonische Mitteilung des Beschwerdeführers an die Staatsanwaltschaft, dass er sich kategorisch weigere, der Weisung nachzukommen (angefochtener Entscheid S. 4 E. 2). Diese Feststellung über den Inhalt der Mitteilung ist tatsächlicher Natur. Sie könnte vor Bundesgericht nur angefochten werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV wäre. Der Beschwerdeführer macht sachgerecht nur geltend, dass er telefonisch mitgeteilt habe, er wisse nicht, wo er sich für eine Therapie melden müsste und wer die Therapie zahle (Beschwerde S. 3). Mit dieser reinen Behauptung über den Inhalt des Telefongesprächs lässt sich nicht dartun, dass die tatsächliche Feststellung, er habe sich kategorisch geweigert, offensichtlich unrichtig oder willkürlich sein könnte. Die übrigen Vorbringen gehen an der Sache vorbei. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seiner finanziellen Lage ist bei der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Januar 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn