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6B_1289/2021 KI-generiert

Complainant v. Public Prosecutor regarding Refusal to Initiate Criminal Investigation

Geschäftsnummer 6B_1289/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant sought to initiate a criminal investigation but was denied by the Zurich-Limmat Public Prosecutor's Office on March 24, 2020. An appeal against this decision was dismissed by the Zurich Canton High Court on September 10, 2021. Subsequently, the complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on November 4, 2021, requesting an extension to submit more evidence. The request for an extension was deemed inadmissible, and the appeal itself was incomplete, missing required details such as a clear request or justification, thus failing to meet legal standards.

Legislator-Regeste

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Art. 100 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Complainant v. Public Prosecutor regarding Refusal to Initiate Criminal Investigation: An appeal against this decision was dismissed by the Zurich Canton High Court on September 10, 2021. Subsequently, the complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on November 4, 2021, requesting an extension to submit more evidence. The request for an extension was deemed inadmissible, and the appeal itself was incomplete, missing required details such as a clear request or justification, thus failing to meet legal standards.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Beschimpfung, Nötigung etc.) Nichteintreten Strafuntersuchung strafrechtliche Nötigung Säumnis der Staatsanwaltschaft Formerfordernisse Einreichung einer Strafanzeige gesetzliche Frist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted for decision due to failure to meet formal requirements under the fast-track procedure.

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

Mentioned in relation to the formal deficiencies of the appeal submission, which led to the application of Art. 108 BGG.

Art. 47 Abs. 1 BGG

Cited in connection with the inadmissibility of the request for an extension of time for a statutory deadline.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to waive the imposition of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1289/2021

Urteil vom 19. November 2021

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,

Postfach, 8036 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Beschimpfung, Nötigung etc.); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 10. September 2021 (UE200126-O/U/GRO).

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat nahm eine vom Beschwerdeführer angestrebte Strafuntersuchung am 24. März 2020 nicht an die Hand. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 10. September 2021 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich am 4. November 2021 an das Bundesgericht.

2. Obwohl gemäss ausdrücklicher Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Beschlusses eine Beschwerde ans Bundesgericht innert 30 Tagen eingereicht sein muss, wendet sich der Beschwerdeführer am letzten Tag der Frist ans Bundesgericht und ersucht um Fristerstreckung zur Mangelbehebung, insbesondere zur Unterbreitung des gesamten Beweismaterials. Die Frist von Art. 100 BGG ist indessen eine gesetzliche, die nicht erstreckt werden kann ( Art. 47 Abs. 1 BGG ). Folglich ist das Fristerstreckungsgesuch abzuweisen. Die Beschwerde ist damit allein auf der Grundlage der Eingabe vom 4. November 2021 zu beurteilen. Da diese keinen Antrag und auch keinerlei Begründung enthält, genügt sie den gesetzlichen Anforderungen ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ) offensichtlich nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. November 2021

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill