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6B_1287/2015 KI-generiert

Appeal Against Refusal of Criminal Proceedings and Imposition of Procedural Costs

Geschäftsnummer 6B_1287/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a complaint was filed against a decision by the Appeals Court of Aargau regarding a refusal to initiate criminal proceedings for fraud and related charges. The court's decision included the imposition of court fees on the complainant, who contested the additional costs beyond an initial payment. The complainant claimed that the requirement to pay these extra costs was unjust and tantamount to extortion. However, the Federal Tribunal determined that the complainant did not adequately demonstrate how the lower court's decision violated legal norms, leading to a rejection of the complaint and a confirmation of the imposed fees, alongside a denial of a request for free legal assistance due to the unlikelihood of success.

Legislator-Regeste

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Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Against Refusal of Criminal Proceedings and Imposition of Procedural Costs: The court's decision included the imposition of court fees on the complainant, who contested the additional costs beyond an initial payment. The complainant claimed that the requirement to pay these extra costs was unjust and tantamount to extortion. However, the Federal Tribunal determined that the complainant did not adequately demonstrate how the lower court's decision violated legal norms, leading to a rejection of the complaint and a confirmation of the imposed fees, alongside a denial of a request for free legal assistance due to the unlikelihood of success.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Betrug usw,) Verfahrenskosten Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Strafverfolgung Prozessrecht Betrug Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare that the appeal is not to be entertained due to lack of admissible grounds (simplified procedure).

Art. 64 BGG

Applied to reject the subsequent request for legal aid because the legal requests seemed hopeless.

Art. 65 Abs. 2 BGG

The financial situation of the appellant must be taken into account when assessing the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to impose the court costs on the appellant in the final order.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1287/2015

Urteil vom 29. Dezember 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Betrug usw,),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 3. Dezember 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Aargau wies am 3. Dezember 2015 eine Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Es erkannte gestützt auf Art. 428 Abs. 1 StPO weiter, die obergerichtlichen Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- sowie den Auslagen von Fr. 47.--, würden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit der von ihr geleisteten Sicherheit von Fr. 800.-- verrechnet, so dass sie noch Fr. 47.-- zu bezahlen habe. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, es seien ihr neben den Fr. 800.-- keine weiteren Gerichtskosten aufzuerlegen.

In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist darzutun, aus welchem Grund der angefochtene Entscheid das Recht verletzen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die Beschwerdeführerin macht ohne weitere diesbezügliche Ausführungen geltend, dass sie neben den Fr. 800.-- noch weitere Fr. 47.-- bezahlen müsse, sei unlauter und reiche an Abzockerei (Beschwerde S. 2). Diesem Vorbringen ist nicht in einer nachvollziehbaren Weise zu entnehmen, inwieweit das Vorgehen der Vorinstanz Art. 428 Abs. 1 StPO oder eine andere Norm verletzen könnte. Es vermag den minimalen Begründungsanforderungen von Abs. 42 Abs. 2 BGG nicht zu genügen. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Dezember 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn