Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1283/2022 KI-generiert

Appeal against Decision Not to Hear Complaint Regarding Non-Commencement of Criminal Proceedings Dismissed as Untimely

Geschäftsnummer 6B_1283/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual against a decision rendered by the Cantonal Court of Schwyz, which declined to consider the appeal against four non-prosecution orders issued by the public prosecutor's office on May 31, 2022. The Cantonal Court's decision, dated June 27, 2022, was challenged at the Federal Supreme Court. However, the appeal to the Federal Supreme Court was submitted on October 26, 2022, well past the stipulated deadline of September 5, 2022. As a result, the complaint was deemed inadmissible due to being filed late. The appellant did not request an extension of the filing deadline nor provided sufficient justification for the delay, and the appeal also did not satisfy the substantive requirements outlined in the relevant legal provisions.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 i.V.m, Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal against Decision Not to Hear Complaint Regarding Non-Commencement of Criminal Proceedings Dismissed as Untimely: The Cantonal Court's decision, dated June 27, 2022, was challenged at the Federal Supreme Court. However, the appeal to the Federal Supreme Court was submitted on October 26, 2022, well past the stipulated deadline of September 5, 2022. As a result, the complaint was deemed inadmissible due to being filed late. The appellant did not request an extension of the filing deadline nor provided sufficient justification for the delay, and the appeal also did not satisfy the substantive requirements outlined in the relevant legal provisions.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme Nichteintreten Strafanzeige verspätete Einreichung Strafbefehl der Staatsanwaltschaft gesetzliche Frist Leitverfahren ungerechtfertigte Verzögerung der Strafverfolgung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision waived the imposition of costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1283/2022

Urteil vom 9. November 2022

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Frey Krieger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, Postfach 1201, 6431 Schwyz,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Schwyz, Kantonsgerichtsvizepräsident, vom 27. Juni 2022 (BEK 2022 85-88).

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1. Das Kantonsgericht Schwyz trat am 27. Juni 2022 auf eine Beschwerde gegen vier staatsanwaltschaftliche Nichtanhandnahmeverfügungen vom 31. Mai 2022 nicht ein. Die Beschwerdeführerin wendet sich mit Beschwerde vom 26. Oktober 2022 (Poststempel) an das Bundesgericht.

2. Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ).

3. Der Entscheid des Kantonsgericht Schwyz vom 27. Juni 2022 wurde der Beschwerdeführerin gemäss Sendungsverfolgung der Post am 4. Juli 2022 zugestellt. Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 5. September 2022 bei der Schweizerischen Post aufgegeben sein müssen (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG ). Die Beschwerde wurde der Schweizerischen Post am 26. Oktober 2022 übergeben. Sie wurde damit erst nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereicht und ist folglich verspätet. Dass die Beschwerdeführerin die Frist unverschuldet verpasst hätte, macht sie vor Bundesgericht mit ihrer Eingabe nicht geltend. Sie stellt auch kein Gesuch um Fristwiederherstellung. Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deswegen unzulässig, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz, Kantonsgerichtsvizepräsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. November 2022

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Frey Krieger