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6B_1271/2018 KI-generiert

Petitioner v. Cantonal Indictment Chamber (Non-Admission of Appeal Due to Lack of Substantiation)

Geschäftsnummer 6B_1271/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal in the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Court of Appeal of the Canton of St. Gallen, which did not admit an objection to a penal order and issues related to compensation. The Court of Appeal had dismissed the appeal due to insufficient reasoning in the initial objection, even after granting an extension to rectify this. The appellant failed to address the procedural issue and focused instead on the substantive aspects of the case, which the Federal Tribunal could not consider. Thus, the appeal did not meet the required standards for consideration, leading to the decision of non-admission. No costs were imposed, and a request for free legal assistance became irrelevant.

Legislator-Regeste

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Art. 385 Abs. 2 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner v. Cantonal Indictment Chamber (Non-Admission of Appeal Due to Lack of Substantiation): Gallen, which did not admit an objection to a penal order and issues related to compensation. The Court of Appeal had dismissed the appeal due to insufficient reasoning in the initial objection, even after granting an extension to rectify this. The appellant failed to address the procedural issue and focused instead on the substantive aspects of the case, which the Federal Tribunal could not consider. Thus, the appeal did not meet the required standards for consideration, leading to the decision of non-admission. No costs were imposed, and a request for free legal assistance became irrelevant.

Schlagwörter

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Einsprache gegen Strafbefehl Genugtuung Anklagezulassung Rechtliche Aspekte Einrede der Verfassungswidrigkeit Beweislosigkeit Beschwerdelegitimation Pflicht zum persönlichen Erscheinen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was rejected by the President in a simplified procedure based on this article because the grounds for appeal were insufficiently substantiated.

Art. 42 Abs. 2 BGG

The failure to meet the substantiation requirements under this article was the primary reason preventing the Tribunal from addressing the merits of the case.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used in the dispositive to decide that no costs shall be levied in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1271/2018

Urteil vom 7. Januar 2019

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Spisergasse 15, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einsprache gegen Strafbefehl; Genugtuung; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 7. November 2018 (AK.2018.348-AK).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Anklagekammer trat auf eine Beschwerde nicht ein, weil sie den Begründungsanforderungen auch nach Ablauf der Nachfrist nicht genügte ( Art. 385 Abs. 2 StPO ).

Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.

3. Es kann vorliegend nur um die Frage gehen, ob die Anklagekammer im kantonalen Beschwerdeverfahren zu Unrecht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Damit befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht indessen nicht. Er schildert vielmehr die materielle Seite der Angelegenheit aus seiner Sicht, wozu sich das Bundesgericht allerdings nicht äussern kann. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, dass und inwiefern die Anklagekammer mit ihrem Nichteintretensentscheid gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird gegenstandslos.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. Januar 2019

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill