Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1268/2021 KI-generiert

Cantonal Court Refusal to Revisit Fraud Conviction Upheld on Appeal

Geschäftsnummer 6B_1268/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute where an individual, acting as the complainant, appealed a decision by the Court of Appeal of the Canton of Basel-Stadt to the Swiss Federal Tribunal. The complainant sought a revision regarding a prior rejection by the appellate court, which had declined to review a petition for revision related to multiple fraud allegations. The appellate court did not accept the revision request because the complainant's argument was deemed to predominantly rely on a general critique of the evidence assessment by both the first and second instance courts without adequately addressing specific legal violations. The complainant also argued that a submission from March 2016 had been overlooked, an assertion the court found inaccurate. Furthermore, there were claims of procedural missteps and allegations of bias that were considered unsubstantiated by the court. The Swiss Federal Tribunal examined these arguments and determined that the appeal lacked sufficient legal grounding to proceed.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 412 StPO, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Cantonal Court Refusal to Revisit Fraud Conviction Upheld on Appeal: The complainant sought a revision regarding a prior rejection by the appellate court, which had declined to review a petition for revision related to multiple fraud allegations. The appellate court did not accept the revision request because the complainant's argument was deemed to predominantly rely on a general critique of the evidence assessment by both the first and second instance courts without adequately addressing specific legal violations. The complainant also argued that a submission from March 2016 had been overlooked, an assertion the court found inaccurate. Furthermore, there were claims of procedural missteps and allegations of bias that were considered unsubstantiated by the court. The Swiss Federal Tribunal examined these arguments and determined that the appeal lacked sufficient legal grounding to proceed.

Schlagwörter

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Revisionsgesuch (mehrfacher Betrug) Nichteintreten Betrug Anspruch auf rechtliches Gehör Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Beweiswürdigung Revision eines Entscheids Urkundenfälschungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not entertained due to failure to meet the required grounds for appeal arguments.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to impose costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1268/2021

Urteil vom 10. Januar 2022

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Revisionsgesuch (mehrfacher Betrug); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Dreiergericht, vom 24. September 2021 (DGS.2021.12).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, wobei für die Anfechtung des Sachverhalts und die Rüge der Verletzung von Grundrechten qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG ). Die beschwerdeführende Partei hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen ( BGE 140 III 115 E. 2; Urteil 6B_3/2016 vom 28. Oktober 2016 E. 2.2; je mit Hinweisen).

2. I m angefochtenen Entscheid trat die Vorinstanz auf ein Revisionsgesuch nicht ein, weil sich die Beschwerdeführerin mit ihrer Argumentation auf eine rein appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung sowohl des erst- als auch des zweitinstinstanzlichen Gerichts beschränkt hatte und ihre Behauptung, die Eingabe vom 7. März 2016 sei nicht berücksichtigt worden, auch nicht zutraf (angefochtener Entscheid S. 3 f.). Was die Beschwerdeführerin dagegen vor Bundesgericht einwendet, enthält erneut nur unzulässige appellatorische Kritik. Zudem bleibt unerfindlich, inwiefern die Vorinstanz das schriftliche Verfahren gemäss Art. 412 StPO "offensichtlich übergangen haben soll" und dadurch den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör und ein faires Verfahren verletzt haben könnte. Ebenso wenig ist im Ansatz ersichtlich, inwiefern der angedeutete Befangenheitsvorwurf zutreffen soll. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht im Geringsten, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid und ihrer Kostenauflage das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben könnte. Weshalb der Beschwerdeführerin eine Entschädigung zustehen könnte, erschliesst sich ebenfalls nicht im Ansatz. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird damit gegenstandslos.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Dreiergericht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Januar 2022

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill