Federal Supreme Court Dismisses Appeal Lacking Original Signature
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a case before the Swiss Federal Tribunal, an individual appealed a decision made by the Cantonal Court of Fribourg, which had dismissed their complaint regarding a decision of non-prosecution concerning certain acts. The Federal Tribunal notified the appellant that their appeal lacked an original signature and set a deadline for rectification. Despite receiving the notification, the appellant failed to respond within the given timeframe, leading the Federal Tribunal to conclude that it could not consider the appeal further. Additionally, the court imposed judicial costs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Lacking Original Signature: The Federal Tribunal notified the appellant that their appeal lacked an original signature and set a deadline for rectification. Despite receiving the notification, the appellant failed to respond within the given timeframe, leading the Federal Tribunal to conclude that it could not consider the appeal further. Additionally, the court imposed judicial costs on the appellant.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural provision due to failure to remedy a formal defect.
This provision was applied in the ruling to impose court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1264/2015
Urteil vom 10. Dezember 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Postfach 1638, 1701 Freiburg,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Tätlichkeiten),
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 22. Oktober 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Kantonsgericht Freiburg wies am 22. Oktober 2015 eine Beschwerde ab. Der Beschwerdeführer wandte sich an das Kantonsgericht und teilte mit, dass er von seinem Recht auf Beschwerde ans Bundesgericht Gebrauch machen wolle. Das Kantonsgericht leitete das Schreiben zuständigkeitshalber an das Bundesgericht.
Da die Beschwerde entgegen der Vorschrift nicht mit einer Originalunterschrift versehen war, setzte das Bundesgericht dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 19. November 2015 eine Frist an bin zum 4. Dezember 2015, um den Mangel zu beheben, ansonsten die Eingabe in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG unbeachtet bleibe. Obwohl das Schreiben gemäss Bestätigung der Post am 20. November 2015, um 08.26 Uhr, zugestellt wurde, reagierte der Beschwerdeführer nicht. Folglich ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Dezember 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn