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6B_1263/2015 KI-generiert

Complainant Fails to Submit Challenged Decision, Appeal Dismissed

Geschäftsnummer 6B_1263/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person filed a constitutional complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Cantonal Court of Aargau on November 5, 2015. The complaint was submitted shortly before the deadline, but the individual failed to provide the necessary documentation requested by the Tribunal, including the contested decision. Consequently, the Tribunal informed the individual that the deadline for submitting the complaint could not be extended and any failure to comply might result in the case not being considered. Despite an additional submission made after the deadline, the complaint was ultimately dismissed due to non-compliance with procedural requirements, and additionally, a request for free legal aid was denied. The Tribunal decided to impose court costs on the individual, taking into account their financial situation while incarcerated.

Legislator-Regeste

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Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Complainant Fails to Submit Challenged Decision, Appeal Dismissed: The complaint was submitted shortly before the deadline, but the individual failed to provide the necessary documentation requested by the Tribunal, including the contested decision. Consequently, the Tribunal informed the individual that the deadline for submitting the complaint could not be extended and any failure to comply might result in the case not being considered. Despite an additional submission made after the deadline, the complaint was ultimately dismissed due to non-compliance with procedural requirements, and additionally, a request for free legal aid was denied. The Tribunal decided to impose court costs on the individual, taking into account their financial situation while incarcerated.

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Frist Beschwerdelegitimation Untätigkeitsklage Widerspruchsverfahren nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to justify the decision not to enter upon the appeal (non-admittance of the appeal).

Art. 64 BGG

Used to dismiss the application for legal aid.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to take the appellant's financial situation into account when assessing the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1263/2015

Urteil vom 10. Dezember 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

unbekannt.

Gegenstand

Beschwerde gegen einen Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 5. November 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer wandte sich am 23. November 2015 (Postaufgabe am 3. Dezember 2015) mit einer staatsrechtlichen Beschwerde gegen einen Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 5. November 2015 ans Bundesgericht und beantragte einen Pflichtverteidiger und eine Fristverlängerung (act. 1).

Am 4. Dezember 2015 teilte ihm das Bundesgericht mit, die Beschwerdefrist sei eine gesetzliche Frist, die nicht erstreckt werden könne ( Art. 47 Abs. 1 BGG ). Nach den Informationen des Bundesgerichts laufe die Beschwerdefrist am 7. Dezember 2015 (Montag) ab. Bis zu diesem Datum könne er seine Eingabe noch ergänzen und insbesondere sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung summarisch begründen. Zudem habe er in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG bis zum 7. Dezember 2015 dem Bundesgericht den angefochtenen Entscheid zukommen zu lassen, ansonsten seine Eingabe unbeachtet bleibe (vgl. act. 2).

Mit Eingabe vom 7. Dezember 2015, die allerdings erst am 8. Dezember 2015 der Post übergeben wurde, reichte der Beschwerdeführer eine zweite Eingabe ein (act. 3). Es kann offenbleiben, ob diese fristgerecht ist. Jedenfalls hat es der Beschwerdeführer entgegen der Aufforderung des Bundesgerichts unterlassen, diesem den angefochtenen Entscheid zukommen zu lassen. Folglich ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers, der sich in den Anstalten von Witzwil befindet, ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Dezember 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn