Dismissal of Appeal for Insufficient Substantiation and Denial of Legal Aid
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the Cantonal Court of Basel-Landschaft dismissed a complaint due to insufficient reasoning provided by the complainants. The Federal Tribunal reviewed the case but found that it could not address any substantive issues as the complainants failed to substantiate their claims regarding the prior court's alleged bias, and the complaint lacked a suitable grounds for examination. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint and also rejected the request for legal aid, ordering the complainants to bear the court costs jointly. The case highlights challenges related to the necessity of adequately justifying legal grievances in appeals.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Insufficient Substantiation and Denial of Legal Aid: The Federal Tribunal reviewed the case but found that it could not address any substantive issues as the complainants failed to substantiate their claims regarding the prior court's alleged bias, and the complaint lacked a suitable grounds for examination. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint and also rejected the request for legal aid, ordering the complainants to bear the court costs jointly. The case highlights challenges related to the necessity of adequately justifying legal grievances in appeals.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to refuse entry into the merits of the appeal due to lack of proper reasoning.
Used to reject the request for legal aid because the legal claims appeared hopeless.
Used to take into account the attachment of the appellants' pension when assessing the court costs.
Used to order the appellants to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1250/2015
Urteil vom 29. Dezember 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
A.X.________ und B.X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Erste Staatsanwältin,
Grenzacherstrasse 8, 4132 Muttenz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme des Verfahrens,
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 3. November 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft trat am 3. November 2015 auf eine Beschwerde nicht ein, weil sie keine hinreichende Begründung enthielt. Das Bundesgericht könnte sich im vorliegenden Verfahren nur mit den Begründungsanforderungen der vor Vorinstanz eingereichten Beschwerde befassen. Dazu äussern sich die Beschwerdeführer indessen nicht. Auch ist nicht ersichtlich, aus welchem Grund die kantonalen Richter befangen gewesen sein sollten. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG ). Die Beschwerdeführer machen geltend, den Behörden sei ihr bescheidenes Einkommen bekannt. Das Vorbringen kann als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen werden. Dieses ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Dem Umstand, dass die Rente der Beschwerdeführer gemäss einem beigelegten Schreiben des Betreibungsamtes Dietikon vom 16. Juli 2015 gepfändet wurde, ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
3. Da die Beschwerdeführer bereits mehrmals offensichtlich unbegründete Revisionsgesuche eingereicht haben, behält sich das Bundesgericht vor, offensichtlich unzulässige Eingaben in dieser Sache ohne Antwort und förmliche Behandlung abzulegen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Dezember 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn