Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_125/2007 KI-generiert

Criminal Complaint Dismissal Appeal Inadmissibility

Geschäftsnummer 6B_125/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint by an individual regarding the non-admission of his report against another person for fraud and usury, which was dismissed by the Bern Cantonal Court. The petitioner challenged this decision, asserting his right to take legal action. However, the court found that he did not qualify as a private prosecutor in the context of the law and had no legally protected interest in overturning or changing the contested decision, leading to the dismissal of his appeal and the imposition of court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Criminal Complaint Dismissal Appeal Inadmissibility: The petitioner challenged this decision, asserting his right to take legal action. However, the court found that he did not qualify as a private prosecutor in the context of the law and had no legally protected interest in overturning or changing the contested decision, leading to the dismissal of his appeal and the imposition of court costs.

Schlagwörter

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Strafanzeige Beschwerdelegitimation Nichtigkeitsverfahren Betrug Parteistellung der Staatsanwaltschaft Einstellung des Betrugsverfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule on inadmissibility without further proceedings (non-entrer en matière).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed the court costs on the appellant due to the appeal being dismissed.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_125/2007 /rom

Urteil vom 1. Juni 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalprokurator des Kantons Bern, Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand

Betrug, Wucher,

Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 27. März 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass auf seine Anzeige gegen eine andere Person wegen Betrugs und Wuchers nicht eingetreten und ein Rekurs dagegen mit Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 27. März 2007 abgewiesen worden ist. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist er nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Es ist auch sonst nicht ersichtlich, inwieweit er ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG haben könnte. Folglich ist er zur Beschwerde nicht legitimiert. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Präsidium:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Generalprokurator des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Juni 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: