Cantonal Decision Upheld: Insufficient Justification for Appeal of Criminal Complaint Dismissal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal after the Lucerne Cantonal Court decided on September 14, 2020, not to proceed with a complaint concerning allegations of illegal deprivation of liberty and housebreaking, among other issues. The Cantonal Court determined that the complaint did not meet the required justification standards as outlined in Article 385, paragraph 1 of the Swiss Code of Criminal Procedure (StPO) and chose not to grant an extension to correct the deficiencies. The complainant sought to challenge this decision of non-admission by the Cantonal Court at the Federal level.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 385 Abs. 1 StPO, Art. 385 Abs. 2 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Cantonal Decision Upheld: Insufficient Justification for Appeal of Criminal Complaint Dismissal: The Cantonal Court determined that the complaint did not meet the required justification standards as outlined in Article 385, paragraph 1 of the Swiss Code of Criminal Procedure (StPO) and chose not to grant an extension to correct the deficiencies. The complainant sought to challenge this decision of non-admission by the Cantonal Court at the Federal level.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was dismissed by non-entry into the merits due to a deficient statement of reasons, as per this procedural article.
The decision explicitly states that no costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1248/2020
Urteil vom 23. November 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Freiheitsberaubung, Hausfriedensbruch usw.); Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 14. September 2020
(2N 20 98).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Kantonsgericht Luzern trat auf eine Beschwerde am 14. September 2020 nicht ein, weil diese den Begründungsanforderungen gemäss Art. 385 Abs. 1 StPO nicht genügte. Von der Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung der Beschwerde sah das Kantonsgericht ab. Art. 385 Abs. 2 StPO erlaube nicht, eine mangelhafte Beschwerdebegründung zu ergänzen.
Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.
3. Vorliegend kann es nur um die Frage gehen, ob die kantonale Beschwerde den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügte und ob die Vorinstanz darauf zu Unrecht nicht eingetreten ist. Der Beschwerdeführer setzt sich damit sowie mit den Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 StPO an die Beschwerdebegründung nicht rechtsgenüglich auseinander. Die Behauptung, sich vor Vorinstanz ausreichend mit der Nichtanhandnahmeverfügung befasst zu haben, genügt nicht. Die materielle Seite der Angelegenheit ist im Übrigen nicht Verfahrensgegenstand. Aus der Beschwerdeeingabe ergibt sich mithin nicht, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid geltendes Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. November 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill