Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1227/2013 KI-generiert

Failure to Substantiate Appeal Against Refusal to Initiate Prosecution

Geschäftsnummer 6B_1227/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Failure to Substantiate Appeal Against Refusal to Initiate Prosecution The Federal Supreme Court declined to entertain an appeal against a cantonal court's decision not to examine a complaint concerning the prosecutor's refusal to initiate proceedings (involving alleged abuse of office and usurpation of authority), because the appellant failed to adequately justify his appeal. Despite being specifically directed against the cantonal court's refusal to proceed due to insufficient justification of the initial complaint, the appellant’s submissions instead focused on irrelevant matters such as prior court rulings, claims of innocence, allegations against opponents, and statute of limitations issues, thereby failing to meet the legal requirements for substantiating an appeal under Article 42 paragraph 2 FSEA. Consequently, the court summarily dismissed the appeal and imposed court costs on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Substantiate Appeal Against Refusal to Initiate Prosecution: Despite being specifically directed against the cantonal court's refusal to proceed due to insufficient justification of the initial complaint, the appellant’s submissions instead focused on irrelevant matters such as prior court rulings, claims of innocence, allegations against opponents, and statute of limitations issues, thereby failing to meet the legal requirements for substantiating an appeal under Article 42 paragraph 2 FSEA. Consequently, the court summarily dismissed the appeal and imposed court costs on the appellant.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch, Amtsanmassung) Beweislosigkeit Verjährungsfrist fehlende Legitimation der Staatsanwaltschaft Einrede der Verfassungswidrigkeit Untätigkeitsklage Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare that the appeal will not be entertained because its submissions did not meet the requirements of Art. 42 para. 2 BGG.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order that the court costs be imposed on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2} 6B_1227/2013

Urteil vom 17. Februar 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

*Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitender Oberstaatsanwalt*

, An der Aa 4, 6300 Zug,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch, Amtsanmassung),

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 2. Dezember 2013.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Zug trat mit Verfügung vom 2. Dezember 2013 auf ein kantonales Rechtsmittel gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft vom 18. November 2013 nicht ein, weil sie nicht hinreichend begründet war. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Präsidialverfügung vom 2. Dezember 2013.

2. Der Beschwerdeführer wurde am 23. Dezember 2013 und 23. Januar 2014 aufgefordert, dem Bundesgericht bis zum 7. Februar 2014 einen Kostenvorschuss von 800.-- einzuzahlen. Der Vorschuss ging nicht ein. Indessen bestätigte die Bundesgerichtskasse am 5. Februar 2014, dass bei ihr noch ein Saldo von Fr. 1'000.-- zu Gunsten des Beschwerdeführers besteht. Es kann offenbleiben, ob unter diesem Gesichtswinkel auf die Beschwerde eingetreten werden kann.

3. Obwohl sich die Beschwerde ausdrücklich gegen die in E. 1 genannte Verfügung richtet, befasst sich der Beschwerdeführer damit nicht. Folglich genügen seine Ausführungen den Anforderungen von

Art. 42 Abs. 2 BGG

nicht. Seine Erörterungen zu früheren bundesgerichtlichen Urteilen, zu seiner "Unschuld", zu den angeblichen "Ausreden" eines ehemaligen Regierungsrates, zu weiteren Gegnern und zur Verjährung gehen an der Sache vorbei und sind unzulässig. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach

Art. 108 BGG

nicht einzutreten.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (

Art. 66 Abs. 1 BGG

).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Februar 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn