Appeal Dismissed for Lack of Legal Substantiation Regarding Timeliness
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal after the Cantonal Court of Solothurn declined to consider their complaint due to its late submission. The case involves the complainant addressing the Federal Tribunal without focusing on the procedural issue of missing the deadline in the cantonal complaint process. Instead, the complainant discusses personal struggles unrelated to the legal proceedings. As a result, the complaint failed to identify any legal missteps by the lower court, leading the Federal Tribunal not to admit the complaint for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Legal Substantiation Regarding Timeliness: The case involves the complainant addressing the Federal Tribunal without focusing on the procedural issue of missing the deadline in the cantonal complaint process. Instead, the complainant discusses personal struggles unrelated to the legal proceedings. As a result, the complaint failed to identify any legal missteps by the lower court, leading the Federal Tribunal not to admit the complaint for consideration.
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KI-generiertThe appeal was dismissed (no entry) based on the simplified procedure rules.
The decision orders that no costs shall be levied.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1223/2023
Urteil vom 8. November 2023
I. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof,
Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Strafbefehl, verspätete Beschwerde; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 28. September 2023 (BKBES.2023.96).
Die Präsidentin zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Solothurn trat am 28. September 2023 auf eine kantonale Beschwerde wegen Verspätung nicht ein. Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.
3. Im vorliegenden Verfahren kann es nur um die Fristwahrung im kantonalen Beschwerdeverfahren und um die Frage gehen, ob die Vorinstanz zu Recht wegen Verspätung auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Dazu äussert sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht mit keinem Wort. Stattdessen nimmt sie in langen Ausführungen auf eine aus ihrer Sicht dramatische Lebens- und Leidensgeschichte im Kanton Waadt mit Flucht in den Kanton Solothurn Bezug, welche indessen nicht Verfahrensgegenstand bildet und womit sich das Bundesgericht folglich auch nicht befassen kann. Aus der Beschwerde ergibt sich somit nicht, dass und inwiefern die Vorinstanz mit dem angefochtenen Beschluss Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben könnte. Der Begründungsmangel ist evident. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. November 2023
Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill