Appeal Dismissed for Failure to Address Procedural Ruling on Untimely Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal after the Obergericht des Kantons Bern (Higher Court of the Canton of Bern) rejected their complaint as it was submitted late, deemed inadmissible. The case involves the complainant challenging the validity of objections related to document forgery. However, the complainant failed to address the timeliness issue and instead focused on the substantive aspects of the case, which the Federal Tribunal, bound by procedural rules, could not consider. The complainant also requested additional time to prove their innocence, which the court noted was not permissible under statutory deadlines, and the tribunal acknowledged it had no jurisdiction to grant such extensions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 47 Abs. 1 BGG, Art. 94 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Address Procedural Ruling on Untimely Appeal: The case involves the complainant challenging the validity of objections related to document forgery. However, the complainant failed to address the timeliness issue and instead focused on the substantive aspects of the case, which the Federal Tribunal, bound by procedural rules, could not consider. The complainant also requested additional time to prove their innocence, which the court noted was not permissible under statutory deadlines, and the tribunal acknowledged it had no jurisdiction to grant such extensions.
Schlagwörter
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KI-generiertThe President applied this article when deciding not to enter into the substance of the appeal due to unmet formal requirements.
This provision was applied to dispense with the collection of court fees.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1223/2018
Urteil vom 10. Dezember 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Gültigkeit der Einsprache (Fälschung von Ausweisen); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 2. November 2018 (BK 18 453).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Bern trat am 2. November 2018 auf eine Beschwerde nicht ein, weil sie verspätet war.
Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.
2. Im vorliegenden Verfahren kann es nur um die Frage gehen, ob das Obergericht auf die Beschwerde zu Unrecht nicht eingetreten ist. Damit befasst sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vor Bundesgericht nicht. Stattdessen äussert er sich zur materiellen Seite der Angelegenheit, womit sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Soweit er beantragt, es sei ihm Zeit zu gewähren, dass er seine Unschuld beweisen könne, bleibt darauf hinzuweisen, dass die gesetzliche Beschwerdefrist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ) und das Bundesgericht auch nicht zuständig ist, erstinstanzlich über allfällige Gesuche um Fristwiederherstellung im Sinne von Art. 94 StPO zu befinden. Die Beschwerde entspricht den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Von einer Kostenauflage wird ausnahmsweise abgesehen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Dezember 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill