Complainant v. State: Lack of Standing for Appeal on Civil Claims
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party submitted a criminal complaint against three individuals, alleging fraud, defamation, racial discrimination, and trespassing. The local court dismissed this complaint on November 14, 2013, prompting the complainant to appeal to the Federal Tribunal without making a specific request, seemingly seeking a conviction. The Federal Tribunal determined that the appellant lacked the standing to appeal, as there was no indication of civil claims raised during the earlier proceedings, which is a requisite for such a complaint under Swiss law. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the case, assigned the court costs to the appellant, and dismissed the request for legal aid.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Complainant v. State: Lack of Standing for Appeal on Civil Claims: The local court dismissed this complaint on November 14, 2013, prompting the complainant to appeal to the Federal Tribunal without making a specific request, seemingly seeking a conviction. The Federal Tribunal determined that the appellant lacked the standing to appeal, as there was no indication of civil claims raised during the earlier proceedings, which is a requisite for such a complaint under Swiss law. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the case, assigned the court costs to the appellant, and dismissed the request for legal aid.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural rule.
The request for legal aid was rejected based on this provision.
The court took the financial situation of the appellant into account when determining the court costs.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1202/2013
Urteil vom 14. Januar 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern , Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Betrug, Verleumdung etc.),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 14. November 2013 (BK 13 356-358 BED).
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Im Zusammenhang mit einer vom Beschwerdeführer eingereichten Strafanzeige gegen drei Personen wegen Betrugs, Verleumdung, Rassendiskriminierung und Hausfriedensbruchs wies die Vorinstanz am 14. November 2013 eine Beschwerde ab. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Er strebt offensichtlich eine Verurteilung an.
Der Privatkläger in Strafsachen ist zur Beschwerde ans Bundesgericht nur berechtigt, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung seiner Zivilansprüche auswirken kann (Art 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Inwieweit dies der Fall ist, muss sich aus der Beschwerde ergeben ( BGE 137 IV 246 E. 1.3.1; Urteil 1B_695/2012 vom 14. Februar 2013 E. 1.2).
Dem angefochtenen Entscheid ist nicht zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren eine Zivilforderung geltend gemacht hätte. Auch vor Bundesgericht stellt er eine solche nicht. Dies wäre ihm auch als Laien möglich gewesen. Somit ist er zur Beschwerde nicht legitimiert, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. Januar 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn