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6B_1195/2014 KI-generiert

Federal Court Dismissal for Non-Payment of Appeal Security Deposit

Geschäftsnummer 6B_1195/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a legal case concerning the refusal to initiate proceedings for alleged abuse of office, a complainant had until January 12, 2015, to pay a court fee of CHF 800. Shortly before the deadline, the complainant reported being attacked and requested a waiver or extension of the fee due to his condition. Despite several requests for a reduction and extensions, the court maintained the fee requirement, which was not fulfilled by the final deadline of February 2, 2015. Consequently, the court decided to dismiss the appeal for failure to comply with the payment requirement, imposing court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Court Dismissal for Non-Payment of Appeal Security Deposit: Shortly before the deadline, the complainant reported being attacked and requested a waiver or extension of the fee due to his condition. Despite several requests for a reduction and extensions, the court maintained the fee requirement, which was not fulfilled by the final deadline of February 2, 2015. Consequently, the court decided to dismiss the appeal for failure to comply with the payment requirement, imposing court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch) Leistung des Kostenvorschusses unbezahlte Mietkaution Zahlungsfrist Ansetzung einer Nachfrist Räumungsbefehl Sicherheitsleistung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid, as stipulated in the procedure under this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1195/2014

Urteil vom 9. März 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch),

Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, vom 15. Oktober 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 12. Dezember 2014 eine Frist angesetzt bis zum 12. Januar 2015, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Am 5. Januar 2015 teilte er mit, dass er von einer sechsköpfigen Totschläger-Bande angegriffen worden sei. Da er unter starken Schmerzen leide und täglich starke Schmerzmittel einnehmen müsse, sei von einem Kostenvorschuss abzusehen, die Frist für dessen Begleichung zu verlängern oder eine Ratenzahlung anzuordnen. Am 13. Januar 2015 wurde dem Beschwerdeführer die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt bis zum 2. Februar 2015, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Das Bundesgericht wies gleichzeitig darauf hin, dass nicht ersichtlich sei, aus welchem Grund auf den Kostenvorschuss verzichtet oder eine Ratenzahlung bewilligt werden sollte. Am 27. Januar 2015 ersuchte der Beschwerdeführer um eine realistische Fristverlängerung und eine Reduktion des geforderten Kostenvorschussbetrags. Am 29. Januar 2015 verfügte das Bundesgericht, dass am Kostenvorschuss festgehalten werde. Bis zu dessen Eingang werde keine Korrespondenz mehr geführt. Der Kostenvorschuss ging auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. März 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill