Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_119/2010 KI-generiert

Appeal Dismissed for Inadequate Substantiation of Procedural Error Claim

Geschäftsnummer 6B_119/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant who challenged a decision made by a cantonal court regarding the dismissal of an appeal related to a criminal procedure. The court did not consider the appeal because the complainant failed to substantiate it adequately according to local procedural rules. Instead, the complainant reiterated personal grievances about being harmed by a group of youths and criticized the authorities for their inaction. The court determined that these arguments did not satisfy the legal requirements for the appeal and subsequently addressed the issue of court costs, which were imposed on the complainant despite their claims of financial hardship. A request for free legal aid was also denied due to the appeal's lack of merit.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Inadequate Substantiation of Procedural Error Claim: The court did not consider the appeal because the complainant failed to substantiate it adequately according to local procedural rules. Instead, the complainant reiterated personal grievances about being harmed by a group of youths and criticized the authorities for their inaction. The court determined that these arguments did not satisfy the legal requirements for the appeal and subsequently addressed the issue of court costs, which were imposed on the complainant despite their claims of financial hardship. A request for free legal aid was also denied due to the appeal's lack of merit.

Schlagwörter

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Einstellung des Verfahrens Kostenauflage Verfahrenskosten Strafprozessordnung unentgeltliche Rechtspflege Verfahrensrügen Beschwerdelegitimation ungenügender Nachweis der Gesundheitsverschlechterung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal was not to be entertained due to insufficient grounds.

Art. 64 BGG

Used to reject the request for legal aid because the claims appeared hopeless.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to take the appellant's financial situation into account when determining the amount of the court fee.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_119/2010

Urteil vom 16. Februar 2010

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland, 8401 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellung des Verfahrens; Kostenauflage,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 6. Januar 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Im angefochtenen Entscheid wurde auf einen kantonalen Rekurs nicht eingetreten, weil der Beschwerdeführer ihn nicht in einer § 405 der Strafprozessordnung des Kantons Zürich genügenden Weise begründet hatte. Mit der Frage der Begründungsanforderungen eines kantonalen Rekurses befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Vielmehr beschränkt er sich erneut darauf, seine eigene Sichtweise über das Recht auf Nacktsein darzulegen bzw. auszuführen, dass er von einer Vielzahl von Jugendlichen "kaputt" gemacht werde und die Behörden tatenlos zuschauten. Damit genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Er verweist auf seine Arbeitslosigkeit und den Umstand, dass er Sozialhilfe bezieht. Dieser Hinweis kann als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen werden. Das Gesuch ist indessen in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, da die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Februar 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Favre Arquint Hill