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6B_1184/2020 KI-generiert

Complainant v. Cantonal High Court: Untimely Appeal in Commercial Fraud Case

Geschäftsnummer 6B_1184/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual filed a criminal complaint against an association for commercial fraud on July 27, 2019. However, on October 23, 2019, the Zurich-Limmat public prosecutor's office decided not to pursue a criminal investigation. The complainant appealed this decision, but the Zurich Cantonal Court dismissed the appeal on August 28, 2020. Subsequently, the complainant submitted a new application to the Cantonal Court on September 7, 2020, which was forwarded to the Swiss Federal Tribunal due to jurisdictional reasons. On October 9, 2020, the complainant filed a criminal complaint against the August decision, but it was considered late as the deadline had expired on October 5, 2020. As a result, the complaint and the additional submission did not proceed further at the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Complainant v. Cantonal High Court: Untimely Appeal in Commercial Fraud Case: However, on October 23, 2019, the Zurich-Limmat public prosecutor's office decided not to pursue a criminal investigation. The complainant appealed this decision, but the Zurich Cantonal Court dismissed the appeal on August 28, 2020. Subsequently, the complainant submitted a new application to the Cantonal Court on September 7, 2020, which was forwarded to the Swiss Federal Tribunal due to jurisdictional reasons. On October 9, 2020, the complainant filed a criminal complaint against the August decision, but it was considered late as the deadline had expired on October 5, 2020. As a result, the complaint and the additional submission did not proceed further at the Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (gewerbsmässiger Betrug) Nichteintreten gewerbsmässiger Betrug Strafanzeige Betrug gesetzliche Voraussetzungen Privatstrafklage Dauer der Zuwiderhandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used as the primary legal basis for declaring that the appeal will not be entertained (Nichteintreten).

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

Cited in the reasoning to justify why the earlier submission was not entertained (lack of intent to appeal/reasoning).

Art. 44 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning regarding the calculation of the deadline for filing the appeal.

Art. 48 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning to explain the timeliness rules which led to the decision not to entertain the appeal, though the primary order cites Art. 108.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1184/2020

Urteil vom 3. November 2020

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber Moses.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Postfach, 8036 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (gewerbsmässiger Betrug); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 28. August 2020 (UE190371-O/U/GRO).

Erwägungen:

1. A.________ erstatte am 27. Juli 2019 Strafanzeige gegen den Verein B.________ wegen gewerbsmässigen Betrugs. Am 23. Oktober 2019 verfügte die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 28. August 2020 ab, soweit es darauf eintrat. Bezugnehmend auf diesen Entscheid reichte A.________ am 7. September 2020 (Poststempel) eine Eingabe beim Obergericht ein, welches diese zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiterleitete. Am 9. Oktober 2020 erhob A.________ Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss vom 28. August 2020.

2. Die Beschwerde gegen einen Entscheid ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Fristen, die durch eine Mitteilung ausgelöst werden, beginnen am folgenden Tag zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ). Die Beschwerde gilt als rechtzeitig erhoben, wenn sie spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG ).

Der angefochtene Beschluss wurde dem Beschwerdeführer am 3. September 2020 zugestellt, womit die Beschwerdefrist am 5. Oktober 2020 abgelaufen ist. Auf die am 9. Oktober 2020 eingereichte Beschwerde ist infolge Verspätung nicht einzutreten. Ebenso wenig ist auf die Eingabe vom 7. September 2020 einzutreten. Aus dieser geht kein Beschwerdewillen hervor und sie enthält keine Begründung ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ).

3. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 BGG ). Der Beschwerdeführer trägt die Kosten des Verfahrens (Art. 66 Abs. 1).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. November 2020

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Moses