Timeliness of Appeal in Traffic Violation Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute where an individual was convicted by the Cantonal Court of Solothurn for negligent violation of traffic rules and failing to report damage caused by a traffic incident, resulting in a fine of 300 Swiss francs and a potential substitute prison sentence of 3 days for non-payment. The individual subsequently filed a complaint against the court's judgment, but the Swiss Federal Tribunal ruled that the complaint was filed late, rendering it inadmissible, and denied the request for free legal assistance, imposing court fees on the individual instead.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 i.V.m, Art. 65 Abs. 2 BGG; Timeliness of Appeal in Traffic Violation Case: The individual subsequently filed a complaint against the court's judgment, but the Swiss Federal Tribunal ruled that the complaint was filed late, rendering it inadmissible, and denied the request for free legal assistance, imposing court fees on the individual instead.
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KI-generiertThe appeal was not admitted under the simplified procedure.
The request for legal aid was rejected due to the hopelessness of the proceedings.
The appellant was ordered to pay reduced court fees.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1182/2016
Urteil vom 2. Dezember 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber Held.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verletzung von Verkehrsregeln,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 31. August 2016.
Erwägungen:
1. Das Obergericht des Kantons Solothurn verurteilte X.________ im Berufungsverfahren am 31. August 2016 wegen fahrlässiger Verletzung einer Verkehrsregel und des fahrlässigen Missachtens der Meldepflicht nach Verursachen eines Sachschadens zu einer Busse von Fr. 300.- respektive zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen für den Fall schuldhafter Nichtbezahlung der Busse.
2. Eine Beschwerde ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ).
3. Der angefochtene Entscheid wurde X.________ am 6. September 2016 zugestellt. Die Beschwerdefrist begann folglich am 7. September 2016 zu laufen und endete am 6. Oktober 2016. Die erst am 12. Oktober 2016 der Post übergebene Beschwerde ist verspätet (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG ).
4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ( Art. 64 BGG ). Dem Beschwerdeführer ist eine reduzierte Gerichtsgebühr von Fr. 500.- aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Dezember 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Held