Dismissal of Appeal for Failure to Pay Cost Advance (Criminal Trespassing)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint regarding a previous ruling by the Cantonal Court concerning the offense of trespassing. The individual failed to fulfill a financial obligation set by the Federal Tribunal, which required the payment of a deposit by a specific deadline. Despite being notified of the requirement and having the opportunity to respond, the individual did not submit the necessary payment within the stipulated timeframe, leading to the Tribunal's decision not to proceed with the complaint. Additionally, the individual was ordered to bear the court costs associated with the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Pay Cost Advance (Criminal Trespassing): The individual failed to fulfill a financial obligation set by the Federal Tribunal, which required the payment of a deposit by a specific deadline. Despite being notified of the requirement and having the opportunity to respond, the individual did not submit the necessary payment within the stipulated timeframe, leading to the Tribunal's decision not to proceed with the complaint. Additionally, the individual was ordered to bear the court costs associated with the case.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court imposed the court costs on the appellant as per this provision.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1169/2016
Urteil vom 24. November 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
1. Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
2. A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Lorenz Fellmann,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Hausfriedensbruch, Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, 1. Strafkammer, vom 29. August 2016.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 11. Oktober 2016 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 26. Oktober 2016 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Sie holte die Verfügung auf der Post nicht ab. Da sie damit rechnen musste, gilt sie als zugestellt. Da der Kostenvorschuss nicht einging, wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. November 2016 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Bezahlung des Kostenvorschusses bis zum 14. November 2016 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Gemäss Sendungsverfolgung hat die Beschwerdeführerin diese Verfügung in Empfang genommen. Auch innert der Nachfrist ging der Kostenvorschuss nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdegegner 2 ist keine Entschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. November 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill