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6B_1139/2015 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismissal for Failure to Pay Cost Advance

Geschäftsnummer 6B_1139/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant who filed an appeal against a decision made by the Cantonal Court regarding a case of breach of domestic peace and other related charges. The complainant was informed that a mandatory advance fee of CHF 2,000 was required by a specified deadline to proceed with the appeal. Despite receiving two notifications, the complainant failed to pay the fee within the given timeframe. As a result, the court decided not to entertain the appeal and ordered the complainant to bear the court costs incurred.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismissal for Failure to Pay Cost Advance: The complainant was informed that a mandatory advance fee of CHF 2,000 was required by a specified deadline to proceed with the appeal. Despite receiving two notifications, the complainant failed to pay the fee within the given timeframe. As a result, the court decided not to entertain the appeal and ordered the complainant to bear the court costs incurred.

Schlagwörter

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Einstellungsverfügung (Hausfriedensbruch usw.) Kostenvorschuss Verzugskosten nachträglicher Rechtsvorschlag mangelnder Solvenznachweis Eilvorabentscheidungsverfahren Versäumung der gesetzlichen Frist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not processed because the required cost advance was not paid, as dictated by the procedural rule cited in the reasoning section 1.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant, as ordered in point 2 of the dispositive.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1139/2015

Urteil vom 5. Januar 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden, Erster Staatsanwalt, Sennhofstrasse 17, 7000 Chur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellungsverfügung (Hausfriedensbruch usw.),

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, II. Strafkammer, vom 17. September 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 5. und 30. November 2015 eine Frist und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist angesetzt bis zum 16. Dezember 2015, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Obwohl der Beschwerdeführer beide Verfügungen erhielt, ging der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Januar 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn