Complainant's Failure to Pay Court Costs Bars Federal Appeal in Fraud Investigation Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a criminal complaint on March 28, 2019, alleging that another person borrowed over 100,000 Swiss Francs and failed to repay it. The Lenzburg-Aarau Public Prosecutor's Office decided not to pursue an investigation on April 12, 2019. The individual then appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Aargau, which did not enter the appeal on August 26, 2019. Subsequently, the individual brought the case to the Swiss Federal Tribunal. However, the individual failed to pay a required court deposit by the specified deadlines, resulting in the Federal Tribunal's decision not to proceed with the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant's Failure to Pay Court Costs Bars Federal Appeal in Fraud Investigation Case: The Lenzburg-Aarau Public Prosecutor's Office decided not to pursue an investigation on April 12, 2019. The individual then appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Aargau, which did not enter the appeal on August 26, 2019. Subsequently, the individual brought the case to the Swiss Federal Tribunal. However, the individual failed to pay a required court deposit by the specified deadlines, resulting in the Federal Tribunal's decision not to proceed with the complaint.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted (non-entrée en matière) because the cost deposit was not paid on time, following the procedure outlined in this article.
Cited in the considerations as the basis for imposing a cost deposit.
Cited in the considerations regarding the extension of the deadline for the cost deposit.
The court ordered the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1137/2019
Urteil vom 7. November 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Betrug); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 26. August 2019 (SBK.2019.103 / va).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer erstattete am 28. März 2019 Strafanzeige gegen B.________, welche über Fr. 100'000.-- von ihm ausgeliehen und nicht zurückbezahlt haben soll. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau nahm die Strafuntersuchung am 12. April 2019 nicht an die Hand. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Aargau am 26. August 2019 nicht ein.
Der Beschwerdeführer gelangt an das Bundesgericht.
2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).
3. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2019 wurde dem Beschwerdeführer eine Frist bis zum 18. Oktober 2019 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Der Beschwerdeführer hat diese mittels Gerichtsurkunde versandte Verfügung auf der Post nicht abgeholt. Da er damit rechnen musste, gilt sie als zugestellt. Im Übrigen wurde sie ihm auch mit A-Post zugesandt. Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde ihm mit Verfügung vom 23. Oktober 2019 die gesetzlich vorgeschriebene nicht erstreckbare Nachfrist bis zum 4. November 2019 angesetzt, um den Kostenvorschuss zu bezahlen, unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (vgl. Art. 62 Abs. 3 BGG ). Am 5. November 2019, und damit nach Ablauf der Nachfrist, übergab der Beschwerdeführer der Post ein Gesuch um Ratenzahlung. Da es verspätet ist, kann es nicht berücksichtigt werden. Im Übrigen wäre es als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht hinreichend begründet, weil sich daraus nicht ergibt, dass der Beschwerdeführer bedürftig ist. Der Kostenvorschuss ging innert der Nachfrist nicht ein, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. November 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill