Federal Supreme Court Dismisses Appeal Over Unpaid Security Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA case was brought before the Swiss Federal Tribunal following the dismissal of a complaint by the Appellant due to his failure to pay a required advance fee. The Appellant, claiming to be a retiree without the financial means to comply, did not inform the lower court of his financial situation during the proceedings. As a result, the Federal Tribunal found that it could not consider this undisclosed circumstance in its review. Additionally, the Appellant’s assertions regarding the merits of the case were deemed inadmissible, and his request for free legal assistance was rejected as the legal claims were viewed as unlikely to succeed. Consequently, court costs were assigned to the Appellant, reflecting his financial situation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Over Unpaid Security Deposit: The Appellant, claiming to be a retiree without the financial means to comply, did not inform the lower court of his financial situation during the proceedings. As a result, the Federal Tribunal found that it could not consider this undisclosed circumstance in its review. Additionally, the Appellant’s assertions regarding the merits of the case were deemed inadmissible, and his request for free legal assistance was rejected as the legal claims were viewed as unlikely to succeed. Consequently, court costs were assigned to the Appellant, reflecting his financial situation.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not entertained (no entry) based on this procedural rule.
The request for legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) was rejected based on this provision.
This provision was applied to take the appellant's tense financial situation into account when assessing the court costs.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1123/2016
Urteil vom 2. November 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitender Oberstaatsanwalt, An der Aa 4, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 5. September 2016.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Vorinstanz trat am 5. September 2016 auf eine Beschwerde nicht ein, weil der Beschwerdeführer es unterlassen hatte, die verlangte Vorschussleistung von Fr. 800.-- zu entrichten. Vor Bundesgericht macht er geltend, er sei Rentner und verfüge nicht über die finanziellen Möglichkeiten zur Leistung der verlangten Sicherheit. Er behauptet indessen selber nicht, dass er bereits bei der Vorinstanz auf seine finanziellen Verhältnisse hingewiesen hätte. Es ist folglich nicht ersichtlich, inwieweit die Vorinstanz diesem ihr unbekannten Umstand hätte Rechnung tragen können oder sollen. Der Beschwerdeführer nennt denn auch keine Bestimmung, welche die Vorinstanz seiner Ansicht nach verletzt hat. Die Beschwerde ist insofern nicht tauglich begründet ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Soweit sich der Beschwerdeführer zur materiellen Seite der Angelegenheit äussert, sind seine Ausführungen unzulässig. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seine Vorbringen können als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen werden. Dieses ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der offenbar angespannten finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. November 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill