Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a complaint from an individual against a decision made by the Cantonal Court regarding a minor traffic rule violation. The individual was required to pay a court fee as a condition for the court to review the complaint. Despite being notified of the deadline to submit this fee, the individual failed to do so and could not provide adequate justification for a request for legal aid. Consequently, the court determined it could not proceed with the complaint due to the non-payment of the required fee and imposed court costs on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance: The individual was required to pay a court fee as a condition for the court to review the complaint. Despite being notified of the deadline to submit this fee, the individual failed to do so and could not provide adequate justification for a request for legal aid. Consequently, the court determined it could not proceed with the complaint due to the non-payment of the required fee and imposed court costs on the individual.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not proceeded upon because the appellant failed to pay the required cost advance, as provided by this article.
The court ordered the appellant to bear the court costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_112/2013
Urteil vom 15. März 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Emma Herwegh-Platz 2a, 4410 Liestal,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintretensentscheid (einfache Verletzung von Verkehrsregeln),
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht,
vom 10. Dezember 2012.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 1. Februar und 21. Februar 2013 eine Frist und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 7. März 2013 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Da der Beschwerdeführer das nachträglich eingereichte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht begründete, wurde am Kostenvorschuss festgehalten (act. 10). Gleichzeitig wurde er darauf hingewiesen, dass die Nichtbezahlung des Kostenvorschusses nicht als Rückzug des Rechtsmittels gelte (act. 10; act. 11). Der Beschwerdeführer räumte in der Folge ein, einen aktuellen Notbedarf nicht belegen zu können (act. 12). Den Kostenvorschuss leistete er innert Frist nicht. Androhungsgemäss ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. März 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill