Failure to Justify Appeal Against Non-Entry Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint by an individual challenging a decision made by the Zurich District Court regarding a conviction for simple bodily injury. The individual had filed an appeal against the district court's judgment but failed to submit a required appeal statement to the Zurich High Court within the stipulated timeframe. Consequently, the High Court declined to hear the appeal. The individual subsequently approached the Federal Court, seeking to overturn the earlier judgment, impose punishment for simple bodily injury, and request compensation. However, the Federal Court noted that the individual did not address the relevant issues in their appeal and ultimately decided not to consider the case further. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the perceived lack of merit in the legal claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Failure to Justify Appeal Against Non-Entry Decision: The individual had filed an appeal against the district court's judgment but failed to submit a required appeal statement to the Zurich High Court within the stipulated timeframe. Consequently, the High Court declined to hear the appeal. The individual subsequently approached the Federal Court, seeking to overturn the earlier judgment, impose punishment for simple bodily injury, and request compensation. However, the Federal Court noted that the individual did not address the relevant issues in their appeal and ultimately decided not to consider the case further. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the perceived lack of merit in the legal claims.
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KI-generiertThe appeal was dismissed on the ground that it did not meet the formal requirements (Art. 42 Abs. 2 BGG), leading to a non-entry into the proceedings based on this procedural rule.
Applied to reject the appellant's request for free legal aid.
Applied when determining the amount of court costs by taking the financial situation of the appellant into account.
Applied to impose the court costs on the appellant because the appeal was not accepted.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1119/2017
Urteil vom 27. November 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einfache Körperverletzung, Berufungserklärung; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 1. September 2017 (SB170293-O/U/cw-ag).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Nachdem der Beschwerdeführer gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 24. April 2017 am 3. Mai 2017 fristgerecht Berufung angemeldet hatte, wurde ihm das begründete Urteil am 25. Juli 2017 eröffnet. Da in der Folge die obligatorische Berufungserklärung beim Obergericht des Kantons Zürich nicht einging bzw. die Frist zur Einreichung der Berufungserklärung unbenützt ablief, trat dieses am 1. September 2017 in Anwendung von Art. 403 Abs. 1 und 3 StPO auf die Berufung nicht ein.
2. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht. Er verlangt die Aufhebung des Urteils, die Verurteilung des Beschuldigten wegen einfacher Körperverletzung, dessen Bestrafung sowie Schadenersatz und Genugtuung. Er ersucht zudem um unentgeltliche Rechtspflege.
3. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).
4. Im vorliegenden Verfahren kann sich das Bundesgericht nur mit der Frage befassen, ob das Obergericht zu Recht auf die Berufung nicht eingetreten ist. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vor Bundesgericht indessen mit keinem Wort, obschon er mit Schreiben vom 14. September 2014 ausdrücklich auf die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG aufmerksam gemacht wurde (act. 2). Die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Sache sind unzulässig, weil die Vorinstanz die Angelegenheit materiell nicht beurteilt hat. Die Beschwerde entspricht den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. November 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill