Defendant v. Appellate Court: Retroactive Crediting of Pre-Trial Detention towards Therapeutic Measure
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the Federal Tribunal addressed an appeal concerning the accounting of 197 days of detention against the backdrop of a previously ordered therapeutic measure for psychological issues. The appellant contested the Obergericht's decision, which did not grant compensation for additional days of pre-trial detention. The Tribunal clarified that it would only consider the matters of the 197 days accounted for and the compensation for extended detention. However, it determined that it could not entertain the appeal on these issues as they had already been settled in prior rulings. Consequently, no decision was made on the merits of the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 59 StGB, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Defendant v. Appellate Court: Retroactive Crediting of Pre-Trial Detention towards Therapeutic Measure: The appellant contested the Obergericht's decision, which did not grant compensation for additional days of pre-trial detention. The Tribunal clarified that it would only consider the matters of the 197 days accounted for and the compensation for extended detention. However, it determined that it could not entertain the appeal on these issues as they had already been settled in prior rulings. Consequently, no decision was made on the merits of the complaint.
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KI-generiertThe Federal Tribunal states it will not enter upon the appeal under the simplified procedure.
The dispositive indicates that no court costs will be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1114/2015
Urteil vom 4. November 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Anrechnung von Haft, Entschädigung für Überhaft,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 14. September 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Nachdem das Obergericht des Kantons Zürich bereits am 10. Februar 2014 im Falle des Beschwerdeführers eine stationäre therapeutische Massnahme im Sinne von Art. 59 StGB (Behandlung von psychischen Störungen) rechtskräftig angeordnet hatte, erkannte es am 14. September 2015 nach einer Rückweisung durch das Bundesgericht nachträglich, dass auf die Massnahme 197 Tage erstandener Untersuchungs- und Sicherheitshaft angerechnet werden. Eine Entschädigung für Überhaft wurde nicht zugesprochen. Der Beschwerdeführer sendet dieses Urteil vom 14. September 2015 dem Bundesgericht und erhebt "Einsprache".
Im vorliegenden Verfahren kann es nur um die Anrechnung der Haft von 197 Tagen und die Entschädigung für Überhaft gehen. Soweit sich der Beschwerdeführer nicht mit diesen beiden Fragen befasst, kann sich das Bundesgericht dazu nicht äussern. Soweit er geltend macht, er sei nicht 197, sondern 208 Tage in Haft gewesen (Beschwerde S. 2 oben), ist er ebenfalls nicht zu hören. Das Bundesgericht hatte das erste Urteil nur in Bezug auf die Anrechnung von 197 Tagen Haft an die Vorinstanz zurückgewiesen (vgl. angefochtenes Urteil S. 9 E. 3). Darauf ist heute nicht zurückzukommen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. November 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn