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6B_1111/2014 KI-generiert

Appellant v. State on Denial of Free Legal Aid and Inadmissibility of Appeal

Geschäftsnummer 6B_1111/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a legal case concerning the transformation of fines and the request for free legal assistance, an individual challenged a decision made by the president of a cantonal administrative court regarding their obligation to serve a substitute prison sentence. The administrative court had previously denied the individual's request for legal aid, deeming the appeal to be without merit, as the individual had not applied for such assistance during the prior proceedings and failed to pay a required cost advance. The individual's subsequent appeal to the Federal Tribunal sought to overturn this decision, but the court found it impossible to consider due to the lack of a valid rationale in the appeal. Additionally, the court imposed the associated legal costs on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant v. State on Denial of Free Legal Aid and Inadmissibility of Appeal: The administrative court had previously denied the individual's request for legal aid, deeming the appeal to be without merit, as the individual had not applied for such assistance during the prior proceedings and failed to pay a required cost advance. The individual's subsequent appeal to the Federal Tribunal sought to overturn this decision, but the court found it impossible to consider due to the lack of a valid rationale in the appeal. Additionally, the court imposed the associated legal costs on the appellant.

Schlagwörter

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Bussenumwandlung, unentgeltliche Rechtspflege unentgeltliche Rechtspflege Kostenvorschuss konnexe Verfahren Zahlung der Geldbuße Vorschuss Staatliche Beihilfen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted because it lacked proper justification (tuminous grounds).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1111/2014

Urteil vom 22. Dezember 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Verwaltungsgerichtspräsident des Kantons Obwalden , Poststrasse 6, 6060 Sarnen.

Gegenstand

Bussenumwandlung, unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichtspräsidenten

des Kantons Obwalden vom 30. Oktober 2014.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Im Zusammenhang mit der Vorladung zum Antritt einer Ersatzfreiheitsstrafe reichte die Beschwerdeführerin beim Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden eine Beschwerde gegen einen Entscheid des Regierungsrates ein und ersuchte um unentgeltliche Rechtspflege. Das Gericht wies das Gesuch am 30. Oktober 2014 ab, weil das Rechtsmittel aussichtslos erschien. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt sinngemäss, der Entscheid vom 30. Oktober 2014 sei aufzuheben.

Die Vorinstanz stellte fest, das Rechtsmittel sei aussichtslos, weil die Beschwerdeführerin im Verfahren vor dem Regierungsrat kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hatte und einen vom Regierungsrat verlangten Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht leistete. Soweit ihre Eingabe überhaupt verständlich ist, äussert sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht zu dem vom Regierungsrat verlangten und von ihr nicht bezahlten Kostenvorschuss nicht. Da nur dies Gegenstand des Verfahrens sein kann, ist auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Verwaltungsgerichtspräsidenten des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Dezember 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn