Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1110/2018 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Procedural Grounds in Telecommunications Misuse Case.

Geschäftsnummer 6B_1110/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the Graubünden Cantonal Court not to proceed with their complaint due to inadequate reasoning. The case involved allegations of misuse of a telecommunications device and multiple false accusations. The complainant primarily focused on the substance of the case rather than addressing the procedural shortcomings specified by the lower court, which resulted in the Cantonal Court's refusal to hear the complaint. The Federal Tribunal noted that the appeal lacked a proper legal argument to contest the Cantonal Court's decision and also addressed the request for legal aid, which was denied. The tribunal discussed procedural aspects rather than the merits of the case, leading to the dismissal of the complainant's appeal at the federal level.

Legislator-Regeste

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Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Procedural Grounds in Telecommunications Misuse Case: The case involved allegations of misuse of a telecommunications device and multiple false accusations. The complainant primarily focused on the substance of the case rather than addressing the procedural shortcomings specified by the lower court, which resulted in the Cantonal Court's refusal to hear the complaint. The Federal Tribunal noted that the appeal lacked a proper legal argument to contest the Cantonal Court's decision and also addressed the request for legal aid, which was denied. The tribunal discussed procedural aspects rather than the merits of the case, leading to the dismissal of the complainant's appeal at the federal level.

Schlagwörter

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Missbrauch einer Fernmeldeanlage, mehrfache falsche Anschuldigung Nichteintreten Verfahrensvorschriften vereinfachtes Verfahren Verfahrenskosten unentgeltliche Rechtspflege falsche Anschuldigung Missbrauch einer Fernmeldeanlage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal would not be entertained (Nichteintreten) under the simplified procedure.

Art. 64 BGG

Used to reject the request for legal aid.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to mandate that the appellant's financial situation be considered when setting the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1110/2018

Urteil vom 8. November 2018

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden, Erster Staatsanwalt, Sennhofstrasse 17, 7000 Chur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Missbrauch einer Fernmeldeanlage, mehrfache falsche Anschuldigung; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, II. Strafkammer, vom 28. September 2018 (SK2 18 48).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Das Kantonsgericht von Graubünden trat am 28. September 2018 auf eine Beschwerde nicht ein, weil sie keine taugliche Begründung enthielt.

Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht.

2. Anfechtungsobjekt des bundesgerichtlichen Verfahrens ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Soweit sich der Beschwerdeführer gegen das Urteil des Regionalgerichts Engiadina Bassa/Val Mustair wendet, ist auf die Beschwerde von vornherein nicht einzutreten.

3. In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist darzulegen, inwieweit der angefochtene Entscheid nach Meinung des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Da das Kantonsgerichts mangels einer tauglichen Begründung auf das Rechtsmittel nicht eintrat, kann sich das Bundesgericht nur mit den Begründungsanforderungen vor Vorinstanz bzw. der Frage befassen, ob der Beschwerdeführer diese Anforderungen erfüllt hat. Dazu äussert sich dieser vor Bundesgericht nicht. Er beschränkt sich stattdessen auf Ausführungen zur Sache, die nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung war und mit der sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, dass und inwiefern das Kantonsgericht mit seiner Verfügung gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. November 2018

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill