Cantonal Building Code Violation Appeal Dismissed for Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a prior ruling by a cantonal court, where the complainant was found guilty of violating construction laws, committing property damage, and failing to comply with official orders. The cantonal court imposed a monetary penalty totaling a certain amount for these offenses. In the subsequent appeal to the higher court, the complainant sought to have the charges dismissed, citing alleged failures of municipal authorities to address related issues, but did not adequately substantiate how the lower court's decision violated legal principles. Consequently, the appeal was rejected for lack of proper justification, and the complainant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Cantonal Building Code Violation Appeal Dismissed for Lack of Substantiation: The cantonal court imposed a monetary penalty totaling a certain amount for these offenses. In the subsequent appeal to the higher court, the complainant sought to have the charges dismissed, citing alleged failures of municipal authorities to address related issues, but did not adequately substantiate how the lower court's decision violated legal principles. Consequently, the appeal was rejected for lack of proper justification, and the complainant was ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare that the appeal is not to be proceeded with due to insufficient substantiation.
Mentioned with regard to taking the appellant's financial situation into account for the court costs.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1102/2017
Urteil vom 4. Dezember 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Widerhandlung gegen das Baugesetz, Sachbeschädigung, Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 15. August 2017 (SST.2017.98).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Aargau sprach den Beschwerdeführer mit Urteil vom 15. August 2017 der Widerhandlung gegen das Baugesetz, der Sachbeschädigung und des Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen schuldig und verurteilte ihn zu einer unbedingt vollziehbaren Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- und zu einer Busse von Fr. 300.--.
2. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde an das Bundesgericht. Er beantragt u.a., es sei das Verfahren gegen ihn chaos- und skandalbedingt einzustellen und die Gemeinde A.________ anzuweisen, "die nicht mehr tragbare Situation mit ihrem Sauber- und Schmutzwasser [...] zu lösen", "die [...] seit Beginn der Waldregulierung noch nicht an die Hand genommene "Waldputzete" einzuleiten" und "den langjährigen kranken Wiederholungs- und Dauerstraftäter unter die Lupe zu nehmen und ihm zu helfen, dass er seine krankhaften Straftatenserien beenden kann".
3. In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, dass und inwieweit dieser nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
4. Dieser Anforderung genügt die vorliegende Beschwerde nicht im Ansatz. Darin werden im Wesentlichen angebliche Versäumnisse der Gemeinde bzw. des Gemeinderats A.________ aufgelistet und dargestellt, ohne dass konkrete Rügen in Bezug auf das Urteil des Obergerichts vom 15. August 2017 vorgebracht würden. Aus die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seiner finanziellen Lage ist mit herabgesetzten Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Dezember 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill