Federal Supreme Court Declines Criminal Appeal on Property Damage Due to Untimely Submission
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a complaint against a decision from the Appellate Court of the Canton of Basel-Stadt related to a property damage issue. The complaint was intended to challenge a judgment dated 7 July 2020, which was delivered to the complainant on 21 August 2020. However, the complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal on 23 September 2020, two days after the deadline for filing the appeal expired, which made the submission untimely. The complainant argued that he received necessary documents like the hearing's written protocol and audio recordings only by early September, affecting his decision to appeal. Despite this, the request for an extension of the filing period was deemed unsubstantiated under legal standards, and the complaint did not satisfy specific legal reasoning requirements. Consequently, the appeal was inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 50 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG; Federal Supreme Court Declines Criminal Appeal on Property Damage Due to Untimely Submission: The complaint was intended to challenge a judgment dated 7 July 2020, which was delivered to the complainant on 21 August 2020. However, the complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal on 23 September 2020, two days after the deadline for filing the appeal expired, which made the submission untimely. The complainant argued that he received necessary documents like the hearing's written protocol and audio recordings only by early September, affecting his decision to appeal. Despite this, the request for an extension of the filing period was deemed unsubstantiated under legal standards, and the complaint did not satisfy specific legal reasoning requirements. Consequently, the appeal was inadmissible.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by simplified procedure based on this article.
The decision explicitly states that no costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1101/2020
Urteil vom 28. September 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sachbeschädigung; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Dreiergericht, vom 7. Juli 2020 (SB.2019.81).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Eine Beschwerde ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ).
2. Die Beschwerde richtet sich gegen ein Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 7. Juli 2020, welches dem Beschwerdeführer gemäss Sendungsverfolgung der Post am 21. August 2020 zugestellt wurde. Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 21. September 2020 bei der Schweizerischen Post aufgegeben sein müssen ( Art. 100 Abs. 1 BGG , Art. 44 Abs. 1 BGG , Art. 45 Abs. 1 BGG ). Die Beschwerdeeingabe trägt das Datum vom 23. September 2020 und wurde an diesem Tag der Schweizerischen Post übergeben. Sie wurde damit erst nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereicht und ist folglich verspätet.
3. Der Beschwerdeführer hält fest, er hoffe, sich nicht einmal mehr dafür wehren zu müssen, dass sein Rechtsmittel rechtzeitig sei. Das Urteil habe er zwar im August 2020 erhalten, das schriftliche Protokoll und die Audioaufzeichnung der Verhandlung auf seine Anfrage hin allerdings erst in der ersten Septemberwoche. Erst nach Anhörung der Audioaufzeichnung habe er entscheiden können, ob er "Appellation" (recte Beschwerde in Strafsachen) einlege. Soweit er mit diesen Ausführungen sinngemäss um Fristwiederherstellung ersuchen wollte, wäre damit jedenfalls kein Verhinderungsgrund im Sinne von Art. 50 BGG dargetan. Das Gesuch um Wiederherstellung müsste folglich abgewiesen werden.
4. Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deswegen unzulässig, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt.
5. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Dreiergericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. September 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill