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6B_1101/2019 KI-generiert

Complainant v. Zug Cantonal Public Prosecutor

Geschäftsnummer 6B_1101/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed a criminal complaint alleging defamation and other offenses, but the Public Prosecutor's Office of the Canton of Zug decided not to pursue the investigation on July 25, 2019. The complainant subsequently appealed this decision, yet the Higher Court of the Canton of Zug rejected the appeal on August 26, 2019, due to insufficient reasoning provided by the complainant. Unsatisfied, the complainant brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, but the complaint was improper, as it failed to directly address why the prior court's decision not to consider the appeal was incorrect, instead focusing on unrelated grievances, including claims of being wrongfully depicted as a liar and complaints about a mandatory psychiatric stay. Consequently, the Federal Tribunal decided not to entertain the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant v. Zug Cantonal Public Prosecutor: The complainant subsequently appealed this decision, yet the Higher Court of the Canton of Zug rejected the appeal on August 26, 2019, due to insufficient reasoning provided by the complainant. Unsatisfied, the complainant brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, but the complaint was improper, as it failed to directly address why the prior court's decision not to consider the appeal was incorrect, instead focusing on unrelated grievances, including claims of being wrongfully depicted as a liar and complaints about a mandatory psychiatric stay. Consequently, the Federal Tribunal decided not to entertain the complaint.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Ehrverletzung), Nichteintreten Strafanzeige üble Nachrede materielle Begründetheit Ausstand des Staatsanwalts öffentliche Verhandlung Beweislosigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to reject entry upon the appeal due to an obvious lack of proper substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide not to impose costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1101/2019

Urteil vom 28. November 2019

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitender Oberstaatsanwalt,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Ehrverletzung), Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 26. August 2019 (BS 2019 45).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Nach einer Strafanzeige wegen Ehrverletzung und weiterer Delikte nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug die Strafuntersuchung am 25. Juli 2019 nicht an die Hand. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zug wegen mangels hinreichender Begründung am 26. August 2019 nicht ein.

Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.

3. Vorliegend kann es nur darum gehen, ob die Vorinstanz zu Unrecht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander. Stattdessen äussert er sich zu allerlei Dingen, die mit dem Verfahrensgegenstand nichts zu tun haben. Er schildert das materielle Geschehen aus seiner Sicht, beklagt, dass man ihn indirekt als Lügner hinstelle, bemängelt die Anordnung der fürsorgerischen Unterbringung und spricht von Schadenersatzforderungen vorallem wegen dem unfreiwilligen Psychiatrieaufenthalt. Seine Ausführungen sind samt und sonders nicht sachbezogen. Daraus ergibt sich nicht, inwiefern das Obergericht mit seiner Nichteintretensverfügung gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Auf Kosten ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. November 2019

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill