Dismissal of Noise Complaint Appeal for Non-Payment of Advance Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appellant who filed a criminal appeal against a decision made by the Cantonal Court of Lucerne. The issue at the center of the case was the unnecessary noise created by the unauthorized operation of a loudspeaker in a motor vehicle. The appellant failed to pay the required advance on costs to the Swiss Federal Tribunal, despite being given a deadline and an extended deadline. Due to the appellant's non-compliance with the payment requirement, the court considered the appeal inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Noise Complaint Appeal for Non-Payment of Advance Costs: The issue at the center of the case was the unnecessary noise created by the unauthorized operation of a loudspeaker in a motor vehicle. The appellant failed to pay the required advance on costs to the Swiss Federal Tribunal, despite being given a deadline and an extended deadline. Due to the appellant's non-compliance with the payment requirement, the court considered the appeal inadmissible.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained based on the procedure outlined in this article due to the failure to pay the required cost deposit.
Used to impose the court costs on the appellant in the final order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_11/2022
Urteil vom 7. März 2022
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Erzeugung von vermeidbarem Lärm durch unbefugte Inbetriebnahme eines Lautsprechers mit Motorfahrzeug; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 24. November 2021 (2N 21 194).
Die Präsidentin zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer erhob Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern vom 24. November 2021.
2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).
3. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 17. Januar 2022 Frist bis zum 31. Januar 2022 und mit Verfügung vom 7. Februar 2022 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 21. Februar 2022 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (vgl. Art. 62 Abs. 3 BGG ). Beide mittels Gerichtsurkunde versandten Verfügungen konnten an die vom Beschwerdeführer bezeichnete Adresse zugestellt werden.
4. Da der Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht geleistet wurde und der Beschwerdeführer auch sonst nicht reagierte, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. März 2022
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill