Summary Dismissal of Criminal Appeal for Failure to Pay Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a decision made by the Luzern Cantonal Court concerning the seizure of assets, which was based on Article 169, paragraph 1 of the Swiss Penal Code. The complainant was required to pay a court fee of CHF 2,000 by a specified deadline but failed to do so. Despite attempts to express grievances about the legal process and the request for an extension, the complainant did not submit the required fee. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the appeal due to the lack of payment, and the court costs were assigned to the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 169 Abs. 1 StGB, Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Summary Dismissal of Criminal Appeal for Failure to Pay Cost Advance: The complainant was required to pay a court fee of CHF 2,000 by a specified deadline but failed to do so. Despite attempts to express grievances about the legal process and the request for an extension, the complainant did not submit the required fee. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the appeal due to the lack of payment, and the court costs were assigned to the complainant.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was dismissed as inappealable according to the procedure governed by this article because the required cost deposit was not paid.
Cited during the reasoning as the general requirement for paying a cost deposit, which led to the application of Art. 108 BGG.
Applied in the operative part to impose the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1098/2015
Urteil vom 8. Dezember 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte ( Art. 169 Abs. 1 StGB ),
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 3. September 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 26. Oktober 2015 eine Frist angesetzt bis zum 10. November 2015, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen.
Am 9. November 2015 teilte er unter anderem mit, ein kostenloser Rechtsbeistand sei offenbar ein Privileg für Kriminaltouristen und Asylbewerber, während Einheimische den Status "Recht der Rechtlosen" genössen.
Das Bundesgericht teilte dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 11. November 2015 mit, dass seine Eingabe vom 9. November 2015 nichts daran zu ändern vermöge, dass er gestützt auf Art. 62 Abs. 1 BGG einen Kostenvorschuss leisten müsse. Gleichzeitig wurde ihm die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist angesetzt bis zum 26. November 2015, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
Am 23. November 2015 dankte er für die "entgegenkommende", aber "leider nicht zielführende" Fristverlängerung. Er machte den Vorschlag, das Bundesgericht solle das angefochtene Urteil an eine Stelle zur Revision verweisen, die es sich leisten könne, die Sache objektiv und fair zu beurteilen.
Auch diese Ausführungen vermögen nichts daran zu ändern, dass gemäss Art. 62 Abs. 1 BGG grundsätzlich jede Person, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss zu bezahlen hat.
In der Folge ging der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht ein. Folglich ist androhungsgemäss auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Dezember 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: C. Monn