Appeal Inadmissible Due to Unpaid Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual (the complainant) was involved in a legal dispute concerning a violation of the Narcotics Act, and was appealing a decision made by the Cantonal Court of Freiburg's Criminal Appeals Court. The individual was instructed to pay a deposit towards the court costs but requested legal aid, claiming financial hardship. Despite receiving extensions, the individual failed to provide sufficient evidence of their financial need, leading to the rejection of the legal aid request. Ultimately, they did not pay the required deposit by the final extended deadline. Additionally, there were issues regarding the authority of the complainant's legal representative, who had not properly demonstrated their authorization. Consequently, the complaint was not admitted, and the legal costs were imposed on the complainant's lawyer.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 3 BGG; Appeal Inadmissible Due to Unpaid Cost Advance: The individual was instructed to pay a deposit towards the court costs but requested legal aid, claiming financial hardship. Despite receiving extensions, the individual failed to provide sufficient evidence of their financial need, leading to the rejection of the legal aid request. Ultimately, they did not pay the required deposit by the final extended deadline. Additionally, there were issues regarding the authority of the complainant's legal representative, who had not properly demonstrated their authorization. Consequently, the complaint was not admitted, and the legal costs were imposed on the complainant's lawyer.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to justify the non-entry into the merits of the appeal due to non-payment of the cost deposit.
Cited as the legal basis for the non-entry into the appeal due to failure to pay the cost deposit.
Used to impose the court costs on the representative who caused unnecessary costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1087/2018
Urteil vom 14. März 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________, vertreten durch
Rechtsanwalt B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Postfach 1638, 1701 Freiburg,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Übertretung des BG über die Betäubungsmittel;
Kostenvorschuss, Nichteintreten
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafappellationshof, vom 20. September 2018 (501 2018 85).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 29. Oktober 2018 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 13. November 2018 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- einzuzahlen.
Am 13. November 2018 stellte er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Da der Beschwerdeführer es trotz Fristerstreckungen unter Missachtung seiner Mitwirkungspflicht versäumte, die behauptete Bedürftigkeit auch nur ansatzweise zu belegen, wurde das Gesuch mit Verfügung vom 21. Februar 2019 abgewiesen.
Mit Verfügung vom 21. Februar 2019 wurde dem Beschwerdeführer die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Bezahlung des Kostenvorschusses bis zum 4. März 2019 angesetzt, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde.
Am 4. März 2019 teilte der Beschwerdeführer erneut mit, er sei nicht in der Lage, den Kostenvorschuss zu bezahlen. Gleichzeitig unterbreitete er dem Bundesgericht eine Rechtsfrage zur Beantwortung und formulierte, die Beschwerde zurückzuziehen, wenn auf die Rechtsfrage nicht eingetreten werde.
Der Beschwerdeführer erhielt Gelegenheit bis zum 11. März 2019, einen bedingungslosen Beschwerderückzug zu formulieren. Er reagierte nicht. Sein an eine Bedingung geknüpfter Rückzug erweist sich als unbeachtlich.
Da der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht einging, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG nicht einzutreten.
2. Unnötige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht ( Art. 66 Abs. 3 BGG ). Im vorliegenden Fall hat sich der Rechtsvertreter nicht durch eine Vollmacht ausweisen können (act. 5 und 7). Es ist deshalb davon auszugehen, dass er zur Beschwerde in Strafsachen nicht bevollmächtigt war. Folglich sind ihm die Kosten aufzuerlegen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Rechtsvertreter, Rechtsanwalt B.________, auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafappellationshof, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. März 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill